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Chor Libera Voce aus Kempen präsentiert Madrigale in der Paterskirche

Konzert mit Libera Voce führt in die Zeit der Renaissance : Lieder von Liebe und Leid in der Kempener Paterskirche

Der Kammerchor Libera Voce aus Kempen sucht gern Literatur in besonderen musikalischen Nischen. Nach langer Corona-Pause sind die Sänger froh, nun endlich wieder ein Konzert geben zu dürfen – und das unter neuer musikalischer Leitung.

Ein besonderes Programm verspricht der Kammerchor Libera Voce aus Kempen für sein Konzert am Samstag, 13. November, 19.30 Uhr, in der Kempener Paterskirche. Unter dem Titel „Madrigale und mehr“ präsentieren die Sängerinnen und Sänger unter der musikalischen Leitung von Ingo Hoesch Madrigale aus der Zeit der Renaissance.

Im Gegensatz zu der sakralen Musik der Zeit behandelten diese Chorstücke weltliche Alltagsthemen, sie erzählten von der Liebe, den Freuden und Leiden des alltäglichen Lebens, von Klatsch und Tratsch. Sie transportierten Neuigkeiten, gaben Lebenshilfe und erzählten Liebesgeschichten in einer Zeit, in der es weder Funk noch Fernsehen oder Internet gab. Sie wurden an Höfen gesungen, aber auch in Gasthäusern, auf Märkten oder auf der Straße. Auf die Besucher wartet ein besonderes Hörerlebnis mit sorgfältig ausgesuchten Madrigalen: Weltliche, amüsante und manchmal provokant wirkende Musikstücke geben einen Einblick in die Zeit der Renaissance.

Madrigale von Orlando di Lasso stehen neben Meisterwerken der Madrigalkunst von Josquin Desprez, Juan del Encina und Thomas Morley, der das Madrigal „die entzückendste und wertvollste Kunstform“ nannte. Zudem gibt musikalische Ausflüge nach England in Vertonungen von John Dowland. Die passende instrumentale Begleitung ist durch Lautenist Johannes Festerling gesichert.

Karten kosten je nach Kategorie 13, ermäßigt 11, oder 11, ermäßigt 9 Euro, sie sind erhältlich an der Kasse des Kulturforums, Burgstraße 19. Für Besucher gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen).

(RP)