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CDU: Kreis Viersen soll Katastrophenschutz weiterentwickeln

Katastrophenschutz im Kreis Viersen : Kreis-CDU will Bericht zum Katastrophenschutz

Die CDU im Kreis Viersen hat einen Antrag an Landrat Coenen formuliert, den Katastrophenschutz im Kreis weiter zu entwickeln. Es wird um einen Sachstandsbericht gebeten.

Die CDU im Kreis Viersen rückt den Katastrophenschutz in den Fokus: So solle die Kreisverwaltung in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Verbraucherschutz, Ordnung und Rettungswesen (AVOR) des Kreises Viersen über die geplante und über die notwendige Weiterentwicklung des Katastrophenschutzes im Kreis Viersen und den damit verbundenen Ressourcen-Bedarf berichten. Den entsprechenden Antrag hat die CDU-Kreistagsfraktion an Landrat Andreas Coenen (CDU) gestellt.

Eine Vielzahl von Hilfsorganisationen aus dem Kreis Viersen, wie Feuerwehr, DRK oder THW, seien bei der Bewältigung der Flutkatastrophe im Einsatz. Dafür sei die CDU-Kreistagsfraktion sehr dankbar. Die bereits begonnene Überarbeitung von Katastrophenschutzplänen und die sich in  Vorbereitung befindliche Machbarkeitsstudie für ein Zentrum für Bevölkerungsschutz machten deutlich, dass man im Kreis Viersen nach den Maßnahmen in der Vergangenheit weiterhin die richtige Strategie zur Stärkung des Katastrophenschutzes verfolge, teilten der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, der Kempener Peter Fischer, und der Sprecher der CDU im AVOR, der Grefrather Manfred Wolfers jun., mit. Zu diesen Maßnahmen zählen sie beispielsweise die Erneuerung der Technik in der Kreisleitstelle, die Einführung des Digitalfunks und die Verbesserung der digitalen Alarmierung, die Zentralisierung von Katastrophenschutzlagern, die Anschaffung von Waldbrandlöschfahrzeugen, die Übernahme von Katastrophenschutz-Fahrzeugen des Landes, die Vorbereitung zur Einführung einer Ersthelfer-App und einiges mehr.

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Sie bitten daher um einen Sachstandsbericht, „damit in den kommenden Jahren über die Beschlüsse der Kreishaushalte in angemessener und ausreichender Form durch den Kreistag finanzielle und personelle Ressourcen bereitgestellt werden können“. Ein erster Überblick sei ausreichend, der dann gegebenenfalls in weiteren Sitzungen konkretisiert werden könnte, so Fischer und Wolfers.

(biro)