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CDU Kempen für neuen Sportplatz und neue Schulbauten

Kempen : CDU für neuen Sportplatz und neue Schulbauten

Die Kempener Christdemokraten haben sich bereits festgelegt: Nach der Ratssitzung am 21. Januar, bei der die Stadtverwaltung ihre Überlegungen zur Neugestaltung des Schulcampus Kempen dargelegt hatte, haben die Christdemokraten die vorgestellten Optionen intensiv diskutiert.

CDU-Parteivorsitzender und Bürgermeisterkandidat Philipp Kraft und CDU-Fraktionsvorsitzender Jochen Herbst sind sich in der Einschätzung einig, jetzt die Weichen zu stellen für eine Weiterentwicklung der Schulen und „nicht weiter kostbare Zeit verstreichen zu lassen“, so die beiden CDU-Politiker in einer Pressemitteilung. Die Sanierung der beiden Gymnasien und der Gesamtschule hat für die CDU „höchste Priorität“. Die CDU will für die Stadtverwaltung und die Schulleitungen die notwendige Planungssicherheit, um möglichst schnell in die Umsetzung gehen zu können. „Die Tatsache, dass dabei in einem Zug die Sportinfrastruktur für den Schul- und Vereinssport aufgewertet wird, findet ebenfalls unsere Zustimmung“, so Kraft und Herbst.

So beantragt die CDU-Fraktion den Neubau eines Kunstrasenplatzes mit Laufbahn nach Tönisberger Vorbild auf dem bisherigen Aschenplatz im Sportpark an der Berliner Allee. Außerdem soll – wie von der Stadtverwaltung nun vorgeschlagen – die ursprüngliche Interimslösung in Holzmodulbauweise auf der Fläche des maroden Erweiterungsbaus der früheren Martin-Schule gebaut werden. Zudem soll auf einem Teil des derzeitigen Ludwig-Jahn-Sportplatzes ein ergänzender Neubau für die Gesamtschule errichtet werden. Nach Abschluss des Neubaus soll der verbleibende Teil des heutigen Sportplatzes wieder für den Schulsport hergerichtet werden.

Um den Altbau der Martin-Schule barrierefrei gestalten zu können, soll der Aufzug für den geplanten benachbarten Neubau so gestaltet werden, dass er auch für den Altbau genutzt werden kann. Der Abriss des maroden Erweiterungsbaus der früheren Hauptschule soll nach dem Willen der CDU bereits in der nächsten Sitzung des Bauausschusses am 17. Februar beschlossen werden. Für alle Schulgebäude soll ferner geprüft werden, ob dort Fotovoltaik und/oder Solarthermie möglich sind.