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Caritasverband für die Region Kempen/Viersen hat eine neue Führungsspitze für seine stationären Einrichtungen

Caritasverband für die Region Kempen/Viersen : Führungswechsel bei der Caritas

Bereichsleiter Andreas Dinkelmann und die langjährige Qualitätsmanagerin Hannelore Öchsner-Vietoris traten in den Ruhestand. Ihre Nachfolger beim regionalen Caritasverband sind Stefan Lua und Silke Krys.

Der Caritasverband für die Region Kempen/Viersen hat eine neue Führungsspitze für seine stationären Einrichtungen. Bereichsleiter Andreas Dinkelmann und die langjährige Qualitätsmanagerin Hannelore Öchsner-Vietoris traten in den Ruhestand. Während einer Feierstunde im corona-bedingt sehr kleinen Kreis verabschiedeten die Caritas-Vorstände Peter Babinetz und Christian Schrödter die Mitarbeitenden.

Welch große Herausforderung ganz zum Ende seines aktiven Berufslebens mit der Pandemie auf ihn warten würde, hätte sich Dinkelmann sicher nicht träumen lassen, als er sich mit 65 Jahren auf die Stelle des Bereichsleiters bewarb. Für den Caritasverband wolle er seine jahrzehntelangen Erfahrungen als Einrichtungs- und Regionalleiter bei verschiedenen Trägern „ein letztes Mal“ einsetzen, schrieb er damals.

Der inzwischen 67-Jährige zeichne sich durch seine Ruhe und Souveränität sowie eine wertschätzende Haltung gegenüber seinen Mitarbeitenden aus, sagte Peter Babinetz. „Sie waren ein Segen für uns in der Corona-Zeit und haben das Krisenmanagement bravourös gemeistert.“ Dinkelmann und seine Frau leben nun in Wetter an der Ruhr.

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Nachdem Hannelore Öchsner-Vietoris 1993 als Krankenschwester in der Caritas-Pflegestation Kempen begonnen hatte, war sie ab 2001 für die Einführung eines strukturierten Qualitätsmanagement-Systems in der ambulanten Pflege verantwortlich. „Das war eine großartige Pioniertat“, sagte Schrödter. Dies umso mehr, als die Kempenerin mit ihrer „kommunikativen und gewinnenden Art“ erreicht habe, dass es ein „gelebtes Qualitätsmanagement ist“. Später kümmerte sich Öchsner-Vietoris um das Qualitätsmanagement in den Altenheimen.

Nachfolger sind Stefan Lua als Bereichsleiter und Silke Krys als Beauftragte für das Qualitätsmanagement. Lua (53) hat mehrere Altenheime geleitet, auch im Kreis Viersen: Er war jahrelang verantwortlich für das Haus Maria Hilf und zeitweise zusätzlich für das Altenheim Brüggen-Bracht und das Theresienheim in Dülken. Nach einer Ausbildung zum Konditor studierte er Sozialarbeit und schloss später einen Masterstudiengang in Sozialmanagement ab.

Silke Krys (43) ist seit fast 23 Jahren beim regionalen Caritasverband beschäftigt. Sie begann ebenfalls als Krankenschwester in der Caritas-Pflegestation Kempen und leitete zehn Jahre lang die Tagespflege Nettetal. Nach der Elternzeit arbeitete sie zunächst im Projekt „Würdige Sterbebegleitung“ des Verbandes mit und übernahm dann die Aufgaben als Hygienebeauftragte in den Altenheimen des regionalen Caritasverbandes.

(RP)