Kreis Viersen: Caritas fordert mehr Geld zur Eingliederung von Arbeislosen

Kreis Viersen: Caritas fordert mehr Geld zur Eingliederung von Arbeislosen

Der Caritasverband für das Bistum Aachen fordert vom Bund, an das für den Kreis Viersen zuständige Jobcenter erheblich höhere Zuweisungen zweckgebundener Eingliederungsmittel zu zahlen. Mit dem Geld, so Roman Schlag, Fachreferent für Arbeitsmarkfragen beim Diözesancaritasverband, sollen langfristige öffentlich geförderte Beschäftigungsverhältnisse eingerichtet werden. "Wir brauchen nicht weniger Anstrengungen bei der öffentlich geförderten Beschäftigung, sondern mit Blick auf die Verfestigung der Sockelarbeitslosigkeit deutlich mehr", sagt Schlag.

Er verweist auf die neuen Zahlen des Arbeitslosenreports der Freien Wohlfahrtspflege NRW, zu der auch der Caritasverband für das Bistum Aachen gehört. "Seit 2009 wurde die öffentlich geförderte Beschäftigung für Menschen im Hartz-IV-Bezug im Kreis Viersen drastisch reduziert", sagt Schlag. Hätten 2009 noch 761 erwerbsfähige Hilfebedürftige eine öffentlich geförderte Beschäftigung angeboten bekommen, seien dies im Jahre 2017 nur noch 194 Teilnehmende gewesen.

(RP)