Stadt Kempen: Bürgerverein plant fürs 20-jährige Bestehen

Stadt Kempen: Bürgerverein plant fürs 20-jährige Bestehen

Das 20-jährige Bestehen des Bürgervereins Kempen-Hagelkreuz in diesem Jahr war zentrales Thema der Hauptversammlung des Vereins im Pfarrheim Christ-König am Concordienplatz. Anstoß für die Vereinsgründung war 1998 das damals schlechte Image des Kempens Stadtviertels. Die Initiatoren wollten dies verbessern. Sie fühlten sich in vielen Dingen von Stadtrat und Verwaltung allein gelassen.

Bei der Vereinsgründung hieß das Wohnviertel noch "Neue Stadt" und viele Bewohner hatten das Gefühl, gar nicht zur Altstadt Kempen zu gehören. Ziel war es, neben der Imageverbesserung auch die Wohnqualität zu verbessern. Mittlerweile ist das Viertel in "Hagelkreuz" umbenannt. Mit der Umgestaltung des Concordienplatzes ist ein lebendiger Mittelpunkt entstanden.

Mit mehreren Veranstaltungen soll das Jubiläum gefeiert werden. Wie in jedem Jahr wird Anfang Juni das Bürgerfest mit Beteiligung der Schulen, Kindertagesstätten und der Kirchengemeinde Christ-König gefeiert. Schön fände es der Vorstand, wenn sich frühere Vorstandsmitglieder bereit erklären würden, etwas aus der Vereinsgeschichte zu erzählen. Außerdem soll es im Herbst ein Konzert geben. Angedacht ist auch ein Kabarettabend.

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Bei der Hauptversammlung standen auch Wahlen an. Bestätigt wurde Willi Stenhorst als erster Vorsitzender. Ulrich Buchhold ist nun Geschäftsführer des Vereins. Zu Beisitzern wurden Edith Schrömges und Jakob Küppers gewählt.

(sr)