Börse "Rund ums Kind" der SPD feiert Geburtstag

Grefrath : Eine besondere Börse zum 25. Geburtstag

Dass die Second-Hand-Börse „Rund ums Kind“ in diesem Jahr etwas Besonderes ist, zeigt sich schon vor der Albert-Mooren-Halle. Dort begrüßt nämlich eine große Hüpfburg die Kinder. „So etwas haben wir sonst nicht.

Das ist eine Jubiläums-Überraschung für die kleinen Gäste, die heute mitkommen“, sagt Hugo Bellgardt, Vorstandmitglied der Grefrather SPD. Zum nunmehr 50. Mal findet die Börse „Rund ums Kind“ statt. Seit 25 Jahren lädt die SPD jeweils im März und im September zu dem Event ein, das der damalige Ortsvorsitzende Roland Angenvoort zusammen mit seiner Frau Klaudia aus der Taufe hob.

Das Ehepaar hatte seinerzeit die Idee zu der Börse, wobei sie ihren Anfang in der Oedter Grundschule nahm. Es ging für einige Male auch in die Grefrather Schule, bevor die Albert-Mooren-Halle zum Veranstaltungsort wurde. „Bei den Kindersachen ist es doch so: heute gekauft und morgen schon zu klein. Nachhaltigkeit ist hier das Stichwort. Was der eine nicht mehr braucht, leistet bei dem nächsten gute Dienste“, sagt Ulrich Horst vom SPD-Vorstand.

Aber nicht nur das zeichnet die Börse aus, die eine der ersten ihrer Art im Kreis Viersen war. Die Parteimitglieder nutzen die Börse auch als Ort für Gespräche. So manches Anliegen aus der Bürgerschaft wurde beim Gang entlang der Stände schon aufgenommen und in den entsprechenden Ausschuss gebracht. Mit der Standgebühr finanziert die SPD zudem ein Stück weit den Kultur- und Bürgerpreis und unterstützt, wenn entsprechende Anfragen vorliegen, soziale Organisationen aus Grefrath. Wobei die Standgebühr beim aktuellen Jubiläum anstelle statt zehn nur fünf Euro beträgt.

„Es ist einfach eine sehr schöne Börse. Die Atmosphäre ist immer nett. Alles ist bestens vorbereitet, man muss nur seine Sachen mitbringen und keine Tische mitschleppen. Man kommt, packt aus und kann starten. Zumal wir in der Halle völlig wetterunabhängig sind. Es ist halt alles optimal“, lobt Nadine Nysten, die schon zum sechsten Mal dabei ist. 41 Standplätze sind es, die in der Albert-Mooren-Halle zur Verfügung stehen. Wobei sich so mancher Verkäufer schon zur nächsten Börse im März 2019 anmeldet. „Wir haben immer eine Warteliste, und wenn jemand absagt oder gar nicht kommt, rücken diese sofort nach. Dafür kontaktieren wird alle Verkäufer noch einmal kurz vor der Börse“, berichtet Ulrich Horst vom SPD-Vorstand.

In der Halle ist es indes voll geworden. Bekleidung und Schuhe, ordentlich nach Größen sortiert, Spielzeug, Bücher, Fahrräder, Stofftiere, Kinderstühle – die gesamte Palette rund ums Kind ist vertreten. Käufer füllen mitgebrachte Taschen, und die größeren Schnäppchen werden direkt herausgetragen und im Auto verstaut. Es summt und brummt wie in einem Bienenstock – und das bei bester Stimmung.      

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