Kreis Viersen: Bilanz: Es war kein besonders harter Winter

Kreis Viersen: Bilanz: Es war kein besonders harter Winter

"Ein langer Winter ohne besondere Härten liegt hinter uns", zieht Christian Böker, stellvertretender Leiter des Amtes für Technischen Umweltschutz und Kreisstraßen, Bilanz zur Winterdienstsaison 2017/18. Der aufgestellte Winterdienstplan mit den Streckenplänen und den Rufbereitschaftsplänen für die Mitarbeiter endete am vergangenen Aprilwochenende. "Der Winterdienst hat dank der Routine und der Einsatzbereitschaft der Bauhofkollegen gut funktioniert", resümiert Böker.

Bei 43 Einsätzen auf den Kreisstraßen wurden im vergangenen Winter rund 448 Tonnen Salz und 111m³ Sole verbraucht. Insgesamt fielen rund 900 Überstunden sowie 2.300 Rufbereitschaftsstunden bei den 15 Winterdienstmitarbeitern an. Dies bedeutet eine Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren, kommt aber an die Spitzenverbräuche von fast 700 Tonnen in den Wintern 2009/10 und 2012/13 nicht heran. Bernd Wiemann kümmert sich als stellvertretender Leiter des Baubetriebshofes am Standort Viersen-Süchten um die Koordination der Wintereinsätze: "Im Regelfall konnten die Bauhofmitarbeiter nach nächtlicher Alarmierung durch den Eisspion die 165 Kilometer Kreisstraßen noch vor dem Berufsverkehr eisfrei halten".

Böker blickt bereits in die Zukunft und verrät: "In diesem Sommer errichten wir ein neues Salzsilo am Baubetriebshof ".

(RP)