Bennet Gielen soll neuer Beigeordneter in Kempen werden

Klee-Nachfolger : Bennet Gielen soll neuer Beigeordneter in Kempen werden

Bennet Gielen ist einziger Kandidat für die Nachfolge von Michael Klee als Dezernent für Schule und Sport, Jugend sowie Soziales und Senioren in der Verwaltungsspitze der Stadt Kempen. Bürgermeister Volker Rübo (CDU) schlägt seinen jungen Parteifreund Gielen zur Wahl am kommenden Dienstag, 21. Januar, vor.

Zunächst soll sich der neue Beigeordnete im Haupt- und Finanzausschuss im nicht-öffentlichen Teil vorstellen, anschließend steht seine Wahl in der öffentlichen Ratssitzung ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses an. Der neue Beigeordnete wird für acht Jahre gewählt und tritt seine Stelle am 1. April an.

Wie Bürgermeister Rübo in seiner Vorlage für die Ratssitzung mitteilt, hatten sich insgesamt 21 Bewerberinnen und Bewerber um die Nachfolge von Michael Klee (parteilos) beworben. Klee, der seit 1. April 2012 Beigeordneter der Stadt Kempen ist, scheidet Ende März aus, weil er im Oktober vorigen Jahres nicht mehr für eine zweite achtjährige Amtszeit wiedergewählt worden war. CDU und FDP stimmten damals gegen seine Wiederwahl.

Vier Bewerber auf die Beigeordnetenstelle stellten sich am 19. Dezember bei Vorstellungsgesprächen einem internen Auswahlgremium. Aus dieser Runde wurde schließlich Bennet Gielen gewählt. Der 39-Jährige ist derzeit noch Beigeordneter in der Eifelgemeinde Simmerath. Dorthin hatte er sich beworben, nachdem er bei der Kommunalwahl 2015 als CDU-Kandidat nicht zum Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Niederkrüchten gewählt worden war. Gielen, der in Bonn Jura studiert hat, war zuvor Persönlicher Referent des damaligen Landrates Peter Ottmann (CDU) im Viersener Kreishaus. Ende 2016 gab er nach fünf Jahren den Vorsitz des CDU-Gemeindeverbandes Niederkrüchten auf, weil er beruflich nach Simmerath gewechselt war.

Mit seiner Familie – Gielen ist verheiratet und hat eine Tochter – lebt er in Elmpt, ist dort verwurzelt. Gielen werden sehr gute Kontakte zum Kempener CDU-Bürgermeisterkandidaten und Parteivorsitzenden Philipp Kraft nachgesagt.