Baum zum Gedenken an Heiner Scvhmitz in Kempen

Amberbaum gepflanzt : Ein Baum zum Gedenken an Heiner Schmitz

In der Samstagabend-Messe in St. Josef Kamperlings wurde des im Mai gestorbenen Geistlichen gedacht.

Von 1990 bis 1998 war Heiner Schmitz, der im Mai dieses Jahres unerwartet im Alter von 63 Jahren gestorben ist, Pfarrer der damaligen Kempener Pfarre St. Josef im Ortsteil Kamperlings. Sein Wirken hat Spuren hinterlassen, die immer noch in der Gemeinde sichtbar sind, sagte die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins St. Josef und damalige Pfarrgemeinderatsvorsitzende von St. Josef, Ina Germes-Dohmen, im Gottesdienst am Samstagabend. In dieser heiligen Messe wurde noch einmal des früheren Pfarrers Heiner Schmitz gedacht und im Anschluss ein Baum für ihn gepflanzt.

Der Amberbaum werde im Herbst eine schöne Färbung haben und stehe damit für den Wandel, den auch Heiner Schmitz erlebte. Junge Menschen habe der Geistliche in seiner Zeit in Kempen immer wieder ermutigt, neue Wege zu gehen. Ina Germes-Dohmen freute sich, auch die Familie von Heiner Schmitz in Kempen begrüßen zu können. Hildegard Schulze dankte der Gemeinde für diese Erinnerung an ihren Bruder, die zeige, wie sehr er in Kempen wertgeschätzt wurde.

Aus Aachen war auch Florian Sobetzko gekommen. Er hatte zur Zeit von Heiner Schmitz im Jugendchor gesungen und diesen geleitet. Im Gottesdienst ließ er noch einmal den Klang von damals aufleben.

Nach dem Gottesdienst wurde der große Baum, für den die Gemeinde Geld gesammelt hatte, symbolisch eingepflanzt. Dazu griffen unter anderem Kempens Propst Thomas Eicker, Pfarrer Wolfgang Acht, der Vorsitzende des Fördervereins, Heribert Welter, und weitere Weggefährten zum Spaten. Grefraths Pfarrer Johannes Quadflieg, der unter Heiner Schmitz Kaplan in St. Josef in Kempen gewesen war, war ebenfalls zur Baumpflanzung gekommen.

Ein besonderes Stück Erde hatte Schmitz‘ Schwester Hildegard Schulze aus Aachen mit nach Kempen gebracht. In einem Regal ihres Bruders hatte sie ein kleines Holzkästchen mit „Kempener Erde“ gefunden, die er wohl bei seinem Abschied 1998 mit nach Aachen genommen hatte, und die nun zurückkehrte. Schmitz wechselte im November 1998 ins Bischöfliche Generalvikariat nach Aachen. Zuletzt war er Pfarrer in Krefeld.

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