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Barbara Stoffels aus Kempen stellt ihre Fotografien aus

Fotoausstellung in Kempen : Vertraut Bekanntes in völlig neuen Perspektiven

Fotografin Barbara Stoffels stellt auf den Fluren der beiden Kempener Stifte ihre neue Motive aus. Auch diese Sammlung stellt unsere Region auf wundersame Weise „bekannt“ dar.

Kenn ich! Diesen Effekt löst Barbara Stoffels mit ihren Fotografien aus, die jetzt bis Ende Juni im St. Peter-Stift und ab Juli für drei Monate im Von-Broichhausen-Stift zu sehen sind. Die Kempenerin hat sich nach ihrer letzten Ausstellung in den beiden Stiften im Jahr 2020 wieder in der Region auf Fotosafari begeben. Herausgekommen sind auch diesmal sehenswerte und in sich ruhende Ansichten aus dem Garten der so reichen niederrheinischen Natur.

Christrose, Obstbaum, Kopfweide, Amsel, Rotkehlchen, Eichhörnchen sind unter anderem zu sehen, eingebettet in Landschaften zu allen Jahreszeiten. Die Pfade, auf denen die 43-Jährige mit ihrer Kompaktkamera fündig geworden ist, kennen wir wohl alle, denn wir haben unsere Heimat in uns aufgenommen – Fauna und Flora, mehr oder weniger bewusst. Und doch ist es der Lebensmittel-Technologin erneut gelungen, keine Postkarten-Klischees zu kopieren, sondern einzigartige Impressionen voller Schönheit und auch fotografischer Klasse. Die Würde, die beispielsweise die Amsel mit ihrem stolz erhobenen Schnabel zeigt, ist Ausdruck der Herangehensweise, mit der die Hobbyfotografin sich auf die Natur zubewegt.

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So entfaltet die derart geschmeichelte Christrose ihre schönsten Cremetöne, die Apfelblüte ihr anmutigstes Rosé, das zutrauliche Eichhörnchen sein flauschigstes Fell, der Schnee sein glitzerndes Weiß unter der lächelnden Schäfchenwolke. Die Bilder verschmelzen mit der Landschaft, beispielsweise auf den Süchtelner Höhen, an den Krickenbecker Seen, an der Nettetaler Secretis oder mitten in der Kempener Altstadt.

Dieses sensible Eintauchen in die bedrohte Natur ist den Besucherinnen und Besuchern sowie den Mitarbeitenden der Kempener Stifte bereits 2020 bei der Premieren-Ausstellung dieser Fotografin aufgefallen. Auch jetzt, gut anderthalb Jahre später, gab es bereits neugierige Blicke und erste Fragen, als Barbara Stoffels in den Fluren des St. Peter-Stiftes ihre insgesamt 27 gerahmten Bilder im Format 30 mal 40 Zentimeter nach Frühling, Sommer, Herbst und Winter sortiert aufhing. Kennen wir. Natürlich.

(RP)