Kompetenzen für eine erfolgreiche Verkehrswende nutzen Auch der Kreis Viersen ist jetzt Mitglied im Zukunftsnetz NRW

Kreis Viersen · Das Unterstützungsnetzwerk berät Kommunen dabei, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln. Die Städte Kempen, Willich, Viersen und Nettetal sind ebenfalls dabei.

 Ministerin  Ina Brandes übergab die Urkunde.

Ministerin Ina Brandes übergab die Urkunde.

Foto: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr/Ronja Kannacher

NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes hat dem Kreis Viersen die Beitrittsurkunde zum Zukunftsnetz NRW überreicht. Diesem war der Kreis bereits Ende 2021 beigetreten. Stephan Aldenkirchs, Leiter der Abteilung für Kreisentwicklung, und Bernhard Wolters, Mobilitätsmanager des Kreises, nahmen die Urkunde entgegen.

„Wir freuen uns, dass wir die Expertise und Impulse des Zukunftsnetzes nun auch auf Kreisebene nutzen und in unsere Projekte aktiv einbinden können“, sagt Aldenkirchs. Neben dem Kreis selbst sind bereits die Städte Willich, Kempen, Viersen und Nettetal Mitglieder. „Der Kreis Viersen profitiert als Mitglied des Zukunftsnetzes Mobilität NRW neben den Beratungsmöglichkeiten auch von einem regionalen und landesweiten Informations- und Erfahrungsaustausch mit den anderen Mitgliedern“, ergänzt Mobilitätsmanager Wolters.

„Der Verkehrssektor ist für etwa ein Fünftel des freigesetzten Treibhausgases in Deutschland verantwortlich. Die Förderung nachhaltiger Mobilität ist daher einer der entscheidenden Ansätze, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Der Kreis Viersen setzt sich deshalb seit vielen Jahren aktiv für die Gestaltung der Verkehrswende vor Ort ein“, sagt Landrat Andreas Coenen. Dazu gehören unter anderem das Engagement für die Westverlängerung der Regiobahn S28 von Kaarst über Schiefbahn und Neersen bis zum Bahnhof Viersen und die Erstellung eines kreisweiten Radverkehrskonzepts.

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW wurde 2015 gegründet und ist ein Unterstützungsnetzwerk, das Kommunen dabei berät und begleitet, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen zu schaffen. Gefördert wird die Arbeit durch das Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen und die Unfallkasse NRW.

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