Stadt Kempen: Aqua Sol: Sauna morgen wieder geöffnet

Stadt Kempen : Aqua Sol: Sauna morgen wieder geöffnet

Die Saunalandschaft in der Kempener Sauna- und Wasserwelt Aqua Sol ist ab morgen wieder geöffnet. Zwölf Tage lang lief die Grundreinigung samt Instandhaltungsarbeiten.

Ein letztes Mal kreist der Schraubendreher, und damit sitzt die Abdeckung auf dem Ofen der Relaxsauna wieder fest. "Wir haben den gesamten Ofen in seine Einzelteile zerlegt und komplett entkalkt", sagt Michael Bist. Dabei lächelt der Saunameister. Schon als Kind habe er gerne mit Legotechnik gespielt - da sei es kein Problem, den Ofen auseinandernehmen, "Wir haben auch keine Teile übrig gehalten", betont Betriebsleiter Wolfgang Werthschulte, während er in Richtung Außenbereich geht, um die ebenfalls gereinigte Springbrunnenpumpe wieder an Ort und Stelle zu installieren.

In der Saunalandschaft in der Kempener Sauna- und Wasserwelt Aqua Sol hat der Endspurt bei der traditionellen Grundreinigung inklusive der Instandhaltungsarbeiten eingesetzt. Im Solebecken plätschert schon wieder das Wasser, während das Tauchbecken noch einmal durchgespritzt werden muss. Auch der neue Schwalleimer im Außenduschbereich fehlt noch. Neben den klassischen Arbeiten wie der Erneuerung der Dehnungsfugen, der thermischen Desinfektion der Duschen, dem Reinigen der Liegen sowie dem Anschleifen und Behandeln der Saunabänke standen auch zwei größere Maßnahmen an. Zum einem wurde der Boden im Außenbereich erneuert. Statt der altbekannten Holzdielen erwartet die Besucher jetzt auf den beiden Gängen zwischen Grünanlage und Sauna und Ruheraum der edle graue Fliesenspiegel, der auch schon im vorderen und hinteren Bereich der Saunaanlage unter freiem Himmel vorhanden war.

Neu ist auch das halbhohe Regal zwischen Loungebereich und Therme, das als Sichtschutz zwischen den beiden Bereichen dient. In Richtung des Dampfbades findet der Besucher viele großzügige Ablagefächer, während auf der Seite zur Lounge eine Holzwand mit Garderobenhaken das Blickfeld bestimmt.

Bist hat inzwischen die Relaxsauna in Richtung Außenbereich verlassen. Die 90-Grad-Aufgusssauna ist sein Ziel, aus der ihm beim Öffnen der Tür eine mollige Wärme entgegenschlägt. Vorsichtig fährt der Saunaleiter mit seiner Hand über die oberen Lavasteine im Saunaofen, die sich angenehm warm anfühlen. "Wir haben 800 Kilogramm neue Lavasteine bekommen, und die müssen wir jetzt schon auf Temperatur bringen, damit wir zur Eröffnung die normalen Temperaturen in der Sauna haben", informiert er.

Die frisch abgeschliffen und gereinigten Saunabänke sind hochgeklappt, der Boden muss nämlich noch gereinigt werden. Im gegenüberliegenden Ruhebereich ist hingegen schon alles fertig aufgestellt, wobei Sauna- wie Ruhebereich von außen frisch gestrichen sind. Lediglich der Dachunterkonstruktion im Außenbereich der Sauna fehlt noch der neue Anstrich. Werthschulte hat derweil seine Badelatschen gegen die weißen Gummistiefel mit den Buchstaben WW auf den Seiten getauscht, die neben denen mit "MB" stehen. Dank der Kürzel weiß jeder genau, welche Stiefel die eigenen sind. Über den Stiefel befinden sich die heruntergerollten Regenhosen. "So braucht man nur in die Stiefel zu schlüpfen, die Regenhose hochziehen und ist fertig für die Arbeit mit dem Hochdruckreiniger", sagt der Betriebsleiter. Zwölf Tage war die Sauna geschlossen. Eine knapp bemessene Zeit für alle anstehenden Arbeiten. Daher ist eine genaue Vorplanung notwendig. "Wir fangen mit den Planungen mit dem Ordern der externen Handwerker schon im Januar an", berichtet Bist. Die erste Woche ist so für die Arbeiten der Externen vorgesehen. Danach sind die eigenen Badmitarbeiter gefragt, die alles wieder auf Hochglanz bringen. Bist legt Jahr für Jahr einen Ordner an, der alle Arbeiten mit Fotos vorgibt. Ist etwas fertig gestellt, folgt das entsprechende Häkchen. Wobei inzwischen schon fast alle Häkchen gemacht sind . . .

(tref)