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Stadt Kempen: Anwohner verschönern die Ellenstraße

Stadt Kempen : Anwohner verschönern die Ellenstraße

Anwohner der Ellenstraße haben am Samstag gemeinsam und mit viel Vergnügen ihre neuen Blumentöpfe an den Laternen bepflanzt. Die haben einen Wasserspeicher, brauchen dadurch nicht mehr ein täglich gegossen werden. Verbenen, Petunien, Husarenknöpfchen, blaue Sommerastern sowie rankende Grünpflanzen hatte Künstler und Gärtnermeister Wijo Heinen ausgesucht und kümmerte sich fachkundig um die Bepflanzung.

Blieb noch das Problem mit dem Gießen. Das Wasser in einer großen Tonne auf der Sackkarre stand schon bereit, auch ein Schlauch mit langer Gießstange. Allein die Autobatterie, die die Pumpe antreiben sollte, erwies sich als zu schwach. Da wurde aus dem Wasserstrahl auf dem Weg nach oben eher ein Rinnsal. Mit vereinten Kräften gleich von drei Generationen der Familie Heinen, unterstützt von mehr oder weniger fachkundigen Ratschlägen der übrigen Anwohner, blieb nach vielen Versuchen nur die Möglichkeit, eine stärkere Batterie zu besorgen. Eine gute Gelegenheit für Alt-Bürgermeister Karl-Heinz Hermans mit einem alten Bild aus den 1990er-Jahren daran zu erinnern, wie er selbst mit einer Karre und Wassertonne durch die Straße zog, um die Blumen zu gießen. "Aber damals noch mit Handbetrieb", so Hermans.

Gleichwohl, einige fleißige Helfer holten aus ihren Wohnungen die Gießkannen, kletterten auf die Leiter und brachten das kühlende Nass zu den jungen Pflanzen. Dafür gab es dann auch am Platz neben dem ebenfalls von den Anwohnern frisch gesäuberten Bärenbrunnen viele leckere Sachen, Kuchen, Kaffee und kühlendes Nass für die rührigen Mitstreiter.

Die Interessengemeinschaft Ellenstraße geht übrigens auch demnächst gemeinsam auf Reisen. Für den 26. August ist eine Fahrt zum Drachenfels geplant, erzählte Rainer Hamm. Noch gibt es einige freie Plätze, anmelden kann man sich bei Wijo Heinen im Kunstzentrum.

(sr)