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Am Hagelkreuzweg i nKempen entsteht ein Fitness-Parcours

Ausschussbeschluss in Kempen : Am Hagelkreuzweg entsteht ein Fitness-Parcours

In der Sitzung des Kempener Sportausschusses – der ersten nach der Kommunalwahl – wurde der Fitness-Parcours in der Neuen Stadt beschlossen.

Sport im Freien ist besonders während der Corona-Pandemie gefragt, da die Sporthallen und Fitness-Studios im Lockdown geschlossen bleiben müssen. Daher war am Montag in der ersten Sitzung des Kempener Sportausschusses nach der Wahl die Freude groß, als die Verwaltung die Einrichtung eines neuen Fitness-Parcours am Hagelkreuzweg im Zentrum der Neuen Stadt vorstellte.

Die CDU hatte im August 2019 einen entsprechenden Antrag gestellt. Der Sportausschuss beauftragte kurz darauf die Verwaltung, die Einrichtung eines Outdoor-Parcours zu prüfen und gegebenenfalls umzusetzen. Das ist mit Hilfe des Bürgervereins Hagelkreuz geschehen, der den Standort und die Auswahl der Geräte in Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt und der Firma „Stadtkinder GmbH“ aus Dortmund festlegte.

Die Geräte spendet der Bürgerverein. Diese Spende wurde durch Fördergelder der Sparkasse Krefeld und der Stadtwerke Kempen ermöglicht. Über die Höhe der Spende und die Kosten für die Geräte wurde nichts bekannt. Der Aufbau erfolgt im März oder April durch das Grünflächenamt. Hierfür entstehen für die Verwaltung Kosten in Höhe von 8500 Euro.

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Auf dem Parcours werden ein Kombi-Gerät für Gymnastik-Übungen, ein Dreifach-Barren, eine Hangelstrecke, Hüpfsteine und Ruhrsandstein-Findlinge aufgebaut. Der Entwurf stieß bei den Politikern auf Zustimmung, die auch das tolle Engagement des Bürgervereins würdigten.

Bereits vor 15 Jahren hatten die Freien Wähler durch Gisela Kadagies einen „Trimm-Dich-Parcours“ beantragt, was aber die Mehrheit (CDU) im Ausschuss abgelehnt hatte. Auf die Frage nach weiteren Outdoor-Fitness-Anlagen im Stadtgebiet antwortete der Vorsitzende Michael Smeets: „Das soll jetzt erstmal ein Startschuss sein. Ob das dann beim Sport-und Bewegungsentwicklungsplan berücksichtigt wird, müssen wir abwarten. Wenn es vorher private Initiativen gibt, dann bitte gerne.“ Das gelte natürlich auch für die Ortsteile St. Hubert und Tönisberg.

Die Grünen dankten der CDU, dass sie das Thema nochmal aufgegriffen haben. „Es ist mit Freude festzustellen, dass der neue Elan der Verwaltung so richtig zum Tragen kommt. Das ist zwar nur ein kleiner Schritt, aber wir sollten alle nach vorne blicken“, sagte der Fraktionsvorsitzende Joachim Straeten.

(hgs/lus)