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Acht Vereine aus Kempen beim Förderprogramm berücksichtigt

Sportvereine in Kempen : Acht Vereine beim Förderprogramm berücksichtigt

Der Stadtsportverband Kempen hat das zweite Antragsverfahren für das Projekt „Moderne Sportstätte 2022“ des Landes Nordrhein-Westfalen abgeschlossen. Es wurden insgesamt 265.537,88 Euro bewilligt.

Im Jahr 2019 hat das Land Nordrhein-Westfalen das Sportförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ mit einem Gesamtvolumen von 300 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Damit soll Vereinen die Möglichkeit gegeben werden, ihre Sportanlagen nachhaltig zu modernisieren und zu sanieren. Die Umsetzung der Fördermaßnahme legte die Regierung in die Hände des Landessportbundes, der vor Ort mit den kommunalen Sportverbänden zusammenarbeitet. In Kempen hat der Stadtsportverband (SSV) die Vereine informiert sowie beim Antragsverfahren maßgeblich begleitet und unterstützt. Es wurden insgesamt 265.537,88 Euro bewilligt. Es können nur Vereine berücksichtigt werden, die eigene Anlagen nutzen, wie etwa die drei Kempener Tennisvereine. Auch Maßnahmen des Schießclub Tell Schmal­broich und des Reit- und Fahrverein Schmal­broich-Kempen wurden gefördert.

Jetzt hat der Stadtsportverband Kempen die zweite Ausschreibungsrunde abgeschlossen. Neun Vereine hatten Anträge gestellt; acht Vereine wurden nach einer Priorisierung durch den SSV zur Förderung durch die Staatskanzlei NRW empfohlen. Ein Antrag wurde abgelehnt.

Für die zweite Förderrunde stehen noch gut 206.000 Euro von den ursprünglichen 472.000 Euro Gesamtfördersumme zur Verfügung, sodass bei entsprechender Entscheidung der Staatskanzlei die geförderten Vereine ihre Sanierungen mit einem Zuschuss des Landes in Höhe von etwa 84 Prozent umsetzen können. Damit wird der gesamte Förderrahmen ausgeschöpft. Der erste Teil war bereits im Vorjahr bewilligt worden.

Der SSV Kempen hat das Förderprogramm für die Kempener Vereine erfolgreich und zeitnah umgesetzt. Die Vereine erwarten nun mit Spannung die Entscheidung der Staatskanzlei in etwa zwei Monaten. Von diesem Sport-Förderprogramm profitiert auch das lokale Handwerk. Denn in der Regel werden Firmen mit den Arbeiten beauftragt, die auch sonst Partner der Vereine sind.

(lus)