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Wettbewerb in Kamp-Lintfort: Quartiersplatz hat Wow-Effekt

Städtebauförderung in Kamp-Lintfort : Wettbewerb: Quartiersplatz hat Wow-Effekt

Die Stadt Kamp-Lintfort beteiligt sich am Landeswettbewerb „50 Jahre Städte-WOW-Förderung“ und ruft die Bürger auf, für den Quartiersplatz im Zechenpark zu votieren. Anlass sind 50 Jahre Städtebauförderung in NRW.

Die Stadt Kamp-Lintfort beteiligt mit dem Quartiersplatz im Zechenpark Friedrich Heinrich an dem Wettbewerb „50 Jahre Städte-Wow-Förderung – Wo stehen die schönsten Projekte in Nordrhein-Westfalen?“. Dieses Jahr ist für die Städtebauförderung ein ganz Besonderes: Sie feiert 50-jähriges Jubiläum. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes will deshalb die Errungenschaften der Städtebauförderung mit einem eigenen Wettbewerb in den Fokus der Öffentlichkeit stellen. Seit Montag sind die Bürger aufgerufen, über die schönsten Städtebauprojekte abzustimmen. In einer Pressemitteilung ruft die Stadt auf: „Stimmen sie ab für Kamp-Lintfort unter: www.mhkbg.nrw/nrwstaedtewow“.

Ende 2012 wurde die Zeche Friedrich Heinrich nach 100 Jahren Bergbau geschlossen. Somit konnte das Gelände wieder ein Teil der Stadt werden. Zwischen dem neuen Zechenpark und den denkmalgeschützten Bestandsgebäuden ist mit Hilfe der Städtebauförderung ein großzügiger und attraktiver Platz der Begegnung entstanden. „Mit Wasserspiel, unterschiedlichen Sitzgelegenheiten, wechselnder Begrünung und vielfältig nutzbaren Flächen ist der Quartiersplatz bei allen Generationen als Treffpunkt, Aufenthalts- und Veranstaltungsort in Kamp-Lintforts sehr beliebt – eben ein Platz mit „Wow-Effekt,“ meint Bürgermeister Christoph Landscheidt. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Wenn aus einer Idee eine Zeichnung auf dem Papier wird und aus einer Zeichnung Realität wird und ein neues Stadtgefühl entsteht – dann ist das die Städtebauförderung von Land, Bund und Kommunen.“ Über zwei Wochen, bis zum 26. Juli, ist das Online-Voting freigeschaltet. Die zwölf Projekte mit den meisten Stimmen werden zu einem Fotokalender für das Jahr 2022 gestaltet. Auf die drei bestplatzierten Kommunen wartet jeweils ein Preisgeld von 10.000 Euro. Die Preisträger werden über die Accounts des Ministeriums in den Sozialen Medien bekannt gegeben. Dort wird die Aktion unter dem Hashtag #NRWStädteWOW begleitet.