Kamp-Lintforter steht vor Gericht Millionenbetrug mit Bausatz-Häusern?

Kamp-Lintfort/Kleve · Erst soll er Kunden für Bausatzhäuser geworben, dann die Bauherren und Handwerker geprellt haben: Ein Kamp-Lintforter muss sich deshalb vor Gericht verantworten. So lief der erste Prozesstag.

Als Geschäftsführer einer Baufirma soll der Angeklagte Kundenakquise betrieben zu haben, um potentielle Bauwillige für Bausatzhäuser zu gewinnen.

Als Geschäftsführer einer Baufirma soll der Angeklagte Kundenakquise betrieben zu haben, um potentielle Bauwillige für Bausatzhäuser zu gewinnen.

Foto: dpa/Daniel Maurer

Er machte einen ruhigen Eindruck, ließ sich vollumfänglich sowohl zu seiner Person als auch zur Sache ein, derentwegen er auf der Anklagebank im Landgericht in Kleve saß: Ein 53-jähriger Deutscher aus Kamp-Lintfort muss sich seit Dienstag vor der 9. Großen Strafkammer wegen Betruges in 35 Fällen, Untreue in 66 Fällen, Subventionsbetrug sowie Bankrott verantworten. Der Angeklagte habe sich in 105 Fällen rechtswidrig Vermögensvorteile verschafft und eine große Anzahl Menschen finanziell geschädigt und in wirtschaftliche Not gebracht, sagt die Staatsanwaltschaft.