Aktion für den guten Zweck Hilfe für ukrainische Flüchtlinge – Rotary Club versteigert Bilder von Prominenten

Kamp-Lintfort · Der Charity Club für Kamp-Lintfort und die Grafschaft Moers möchte so ukrainischen Flüchtlingen in Moldawien helfen. Viele Persönlichkeiten unterstützen die Aktion, darunter die Bürgermeister von Rheinberg, Moers und Kamp-Lintfort. Wie man bei der Versteigerung mitbieten kann.

Dieses Bild hat Otmar Alt dem Rotary-Club für die Versteigerung zur Verfügung gestellt. Auch die Bürgermeister aus Moers, Kamp-Lintfort und Rheinberg beteiligten sich an der Aktion.   Foto: Rotary-Club Kamp-Lintfort / Grafschaft Moers

Dieses Bild hat Otmar Alt dem Rotary-Club für die Versteigerung zur Verfügung gestellt. Auch die Bürgermeister aus Moers, Kamp-Lintfort und Rheinberg beteiligten sich an der Aktion. Foto: Rotary-Club Kamp-Lintfort / Grafschaft Moers

Foto: Rotary Club Kamp-Lintfort / Grafschaft Moers

Der Rotary Club Kamp-Lintfort / Grafschaft Moers möchte ukrainischen Flüchtlingen helfen, die in Moldawien einen ersten Zufluchtsort gefunden haben. Der hiesige Charity-Club ruft jedoch nicht einfach nur zu Spenden auf, sondern hat sich eine besondere Kunst-Aktion einfallen lassen. Er schrieb prominente Persönlichkeiten an und bat um Bilder und Objekte in Gestalt von Friedensengeln und Friedenstauben, die sie selbst gestalten sollten. Diese sehr persönlichen Arbeiten sollen für den guten Zweck versteigert werden.

Der Rotary Club stieß auf eine gute Resonanz: Nicht nur die Bürgermeister Christoph Landscheidt (Kamp-Lintfort), Christoph Fleischhauer (Moers) und Dietmar Heyde (Rheinberg) beteiligten sich mit ihren Kunstwerken an der Aktion, sondern auch andere Persönlichkeiten wie zum Beispiel die Künstler Pit Bohne, Otmar Alt und Thomas Baumgärtel. Das Land NRW steuerte ein handsigniertes Foto von Ministerpräsident Hendrik Wüst mit „Ukraine-Schleife“ bei. Der Erlös der Versteigerung ist für die ukrainischen Flüchtlinge gedacht, denen in Copceac in Moldawien geholfen wird. Der Rotary Club Kamp-Lintfort / Grafschaf Moers ist den Helfern vor Ort durch persönliche Kontakte eng verbunden. „Sie können gewährleisten, dass alles, was dorthin vermittelt wird, dort auch uneingeschränkt ankommt“, heißt es in einer Pressemitteilung des Clubs.

Die Zusammenarbeit bedeute gleichzeitig auch eine Win-Win-Situation: Man helfe so nicht nur den Flüchtlingen, die vor Ort drei bis fünf Wochen verbringen, sondern auch den sie unterstützenden Menschen, die im ärmsten Land Europas leben, werde Hilfe zuteil. Die Kunstwerke sind inzwischen auf der Homepage des Rotary Clubs unter www.rc-kamp-lintfort.de online und können dort angesehen werden.

Wer Interesse an eines der Bilder oder Objekte hat, kann ein Gebot per E-Mail an ukraine-moldau-hilfe@web.de abgeben. Der Rotary Club weist darauf hin, dass jedes abgegebene Gebot rechtlich bindend sei. Jedes Bild und Objekt hat ein Mindestgebot, das durch die Spender vorgegeben wurde. Mitbieten können Interessierte noch bis zum 26. Februar. Danach wird der Höchstbietende informiert. „Je mehr Gebote eingehen, desto größer wird die Hilfe für die Moldauer und die ukrainischen Flüchtlinge“, betont der Rotary-Club. Er würde sich aber auch über Spenden für den guten Zweck freuen. Weitere Infos dazu per E-Mail an ukraine-moldau-hilfe@web.de.

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