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Kamp-Lintfort: St.-Bernhard-Hospital: Bei Fisteln kommt der Laser zum Einsatz

Kamp-Lintfort : St.-Bernhard-Hospital: Bei Fisteln kommt der Laser zum Einsatz

Mit einer neuartigen Lasertherapie helfen die Ärzte des St.-Bernhard-Hospitals ihren Patienten, bei Anal- und Steißbein-Fisteln eine Operation zu vermeiden. "Durch die neu eingeführte Behandlung wird beim Einsatz des ,Biolitec-Lasers' bei diesen Erkrankungen kein umliegendes Gewebe, Haut oder Muskeln entfernt - was sonst bei einer konventionellen Operation der Fall wäre", erläutert Professor Gernot M. Kaiser, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie.

Mit einer neuartigen Lasertherapie helfen die Ärzte des St.-Bernhard-Hospitals ihren Patienten, bei Anal- und Steißbein-Fisteln eine Operation zu vermeiden.

"Durch die neu eingeführte Behandlung wird beim Einsatz des ,Biolitec-Lasers' bei diesen Erkrankungen kein umliegendes Gewebe, Haut oder Muskeln entfernt - was sonst bei einer konventionellen Operation der Fall wäre", erläutert Professor Gernot M. Kaiser, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie.

Gerade bei Anal-Fisteln ist dieser Aspekt wichtig, da durch die Laser- Anwendung der Schließmuskel beim Eingriff nicht beschädigt wird. "Die Schließfähigkeit, die sogenannte Kontinenz, bleibt erhalten", zeigt der Leitende Oberarzt Dr. Mark Banysch die Vorteile der Lasertherapie auf. Bei der Behandlung wird der Fistelgang von innen mit Laserlicht bestrahlt. Das befallene Gewerbe wird gezielt zerstört, die Fistel kollabiert. "Das Verfahren ist nicht nur schonend, sondern unterstützt und beschleunigt zusätzlich den Heilungsprozess", weiß Oberarzt Oleg Gurenko.

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Den gleichen Vorteil hat der Lasereinsatz bei der Behandlung von Steißbein-Fisteln: Auch hier muss kein umliegendes Gewebe entfernt werden. Im Regelfall wird der Eingriff minimal-invasiv durchgeführt, so dass eine größere Operation nicht mehr notwendig ist. Bisher war eine Operation die einzige Möglichkeit, eine Steißbein-Fistel zu entfernen. Dabei wurde oft nicht nur die Fistel selbst, sondern auch viel umliegendes Gewebe entfernt.

"Neben den allgemeinen Nebenwirkungen, die bei einer Operation auftreten, war vor allem die Wundheilung an diesen Stellen problematisch", macht Mark Banysch die Vorzüge des Laser-Einsatzes klar. Außerdem ist die Laser-Behandlung nahezu schmerzfrei, und die Heilung ist deutlich kürzer als bei herkömmlichen chirurgischen Verfahren. Der Eingriff dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Die erste Vorstellung von Patienten und die gegebenenfalls stattfindende Nachbehandlung nach einer Operation erfolgt über die spezialisierte proktologische Sprechstunde, die von den beiden Ärzten Mark Banysch und Oleg Gurenko angeboten wird.

(RP)