Neuer Pächter im Golfclub-Restaurant in Kamp-Lintfort.

Gastronomie in Kamp-Lintfort : Neuer Pächter im Golfclub-Restaurant

Arthur Becker setzt auf eine niederrheinische Küche, in der auch einige internationale Gerichte ihren Platz haben. Die Gäste sind „mit und ohne Golfschläger“ im Restaurant an der Kirchstraße willkommen.

Möhren untereinander mit Frikadelle, Blutwurst in Reibekuchenmantel oder fangfrischer Rotbarsch auf Rahmwirsing: Die Heimatseite der Speisekarte des Restaurants und Cafés „Am Golfclub“ ist niederrheinisch geprägt. „Die Gäste kommen auf Gerichte aus der Region zurück“, sagt Arthur Becker (58). „Wir bieten eine niederrheinische Küche an und kochen nach der Saison. Zum Beispiel steht ab Anfang April Spargel auf der Karte. Dazu kommen einige internationale Gericht, zum Beispiel Cheeseburger mit Pommes Frites und Krautsalat oder Schaschlikpfännchen mit Paprika und Champignons. Selbstgebackener Kuchen rundet das Angebot an, wie Apfelkuchen, Schokoladentorte oder Törtchen.“

Seit Februar hat er zusammen mit seiner Lebensgefährtin Britta Juffernholz das Restaurant „Am Golfclub“ in der Nähe des Klosters Kamp gepachtet. „Es ist für Gäste mit und ohne Golfschläger offen“, sagen die beiden Gastwirte. Seit mehr als drei Jahrzehnten führen der gelernte Küchenmeister und die gelernte Restaurantfachfrau zusammen Restaurants, unter anderem über 17 Jahre das „Restaurant am Barbarasee“ im Duisburger Sportpark Wedau oder die vergangenen fünf Jahre das Haus Dimbeck nahe dem Mühlheimer Wasserbahnhof.

Sie hatten schon länger nach einem neuen Restaurant gesucht und zunächst damit geliebäugelt, die Gastronomie im restaurierten Landratsamt neben dem Moerser Schloss zu übernehmen. „Wir hatten geplant, dort ein Benediktiner Wirtshaus zu eröffnen“, berichtet Britta Juffernholz. „Aber vom Denkmalschutz kamen immer wieder neue Auflagen. Alles verzögerte sich. Deshalb haben wir im Februar am Golfplatz Kloster Kamp eingelocht“, erklären die neuen Pächter. „Hier bieten wir Genuss mit Blick ins Grüne“, beschreiben die Beiden das Konzept für das Restaurant und Café, das „Loch 19 des Golfplatzes“ ist. „Die Gäste können draußen auf der Terrasse sitzen oder drinnen.“ Morgens um 10 Uhr eröffnen sie es mit einem reichhaltigen Frühstücksangebot, im Sommerhalbjahr sieben Tage die Woche, im Winterhalbjahr sechs, weil von Anfang November bis Mitte März montags Ruhetag ist.

Mittags und abends erweitern sie das Programm um frische niederrheinische und internationale Gerichte. Mit hausgebackenen Kuchen sowie einer großen Auswahl an Kaffee und Tee komplettieren sie das Ganze. Sie haben das Restaurant bis 22 Uhr geöffnet und nehmen bis 21 Uhr Bestellungen für die Küche auf. Bislang sei das Restaurant gut angelaufen, freuen sich die neuen Pächter.

Bis zum Dezember war das Restaurant von Udo Dubielzig gepachtet gewesen, der in den Ruhestand ging. Im April wollen sie die Speisekarte um eine Seite mit fangfrischem Fisch erweitern. „Dann stößt auch ein gelernter Koch zu uns“, sagt Arthur Becker. „So können wir hier auch große Familienfeiern und Firmenevents anbieten.“