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Neue Erschließung für Logport IV in Kamp-Lintfort.

Verkehr in Kamp-Lintfort : Neue Erschließung für Logport IV

Die Erschließung der östlichen Logport-Flächen und zwei beantragte Tieferauskiesungen waren Thema im Ausschuss für Stadtentwicklung.

Alter Plan, neuer Entwurf: Es geht um die Erschließung der östlichen Teilflächen des Logistikstandortes Logport IV. Schon vor einem Jahr war die Offenlage der Planunterlagen beschlossen worden. Am Dienstag stellte die Verwaltung im Ausschuss für Stadtentwicklung überarbeitete Pläne vor. Das Gremium gab grünes Licht. Die Pläne werden jetzt erneut öffentlich ausgelegt. Logports östliche Flächen sollen über Haarbeckstraße und Vinnmannsweg an die Autobahn 57, Anschlussstelle Kamp-Lintfort, angeschlossen werden. Wie die Verwaltung in der Beschlussvorlage mitteilte, habe man die ursprünglich vorgesehene Erschließung über eine Stichstraße (Am Terhardtshof) von der Norddeutschlandstraße aufgrund der aktuellen Geländesituation nicht realisieren können. Hintergrund: Die westlichen Grundstücke von Logport IV haben ein einheitliches Geländeniveau, das laut Stadtverwaltung 2,5 bis drei Meter über dem Niveau der östlichen Flächen liegt. Eine steile Böschung markiere die Grenze zwischen den vermarkteten Grundstücken und dem jetzigen Änderungsbereich (RP berichtete). Die jetzt beschlossene veränderte Planung sieht vor, den Knotenpunkt Haarbeckstraße und Vinnmannsweg so umzugestalten, dass zum einen kein Konflikt mit der nördlich des Plangebietes verlaufenen Bahnlinie entsteht. Zum anderen soll durch die Anpassung der Planungen die Erschließung des Industriegebiets direkt von dem östlich gelegenen Vinnmannweg vorgenommen werden, auf den Ausbau des Vinnmannsweges werde verzichtet. Die Straße werde im weiteren Verlauf als Zufahrt zu einer Pumpanlage der Lineg sowie dem Regenrückhaltebecken der Stadt hergestellt. Die Konzeption des Logistikstandorts bleibe unverändert.

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Auf dem ehemaligen DJK-Sportplatz plant die Stadt ein weiteres Neubaugebiet. „Der aktuelle Bebauungsplan sieht für diesen Bereich Sportflächen vor. Deshalb besteht der Änderungsbedarf“, erläuterte Stadtplanerin Monika Fraling. Es gibt erste Überlegungen, wie die Fläche zwischen Vinn-, Ring- und Kattenstraße bebaut werden könnte. Die Stadtverwaltung steht in Gesprächen mit der katholischen Kirchengemeinde über weitere Grundstücke. Bis dort ein neues Wohngebiet entstehen kann, seien aber noch weitere Untersuchungen notwendig, das betrifft beispielsweise den Boden und den Artenschutz. Noch vor der Sommerpause soll eine Bürger-Information stattfinden.

Die Stadtplanerin informierte den Ausschuss auch über die städtischen Stellungnahmen zu zwei vorliegenden Anträgen für Tieferauskiesungen im Rossenrayer sowie im Niephauses Feld. In beiden Fällen habe die Stadt Bedenken angemeldet und verbindliche Maßnahmen- und Zeitpläne von den Kiesunternehmen Heidelberger Zement und Frika Kies eingefordert.

Die Verwaltung erläuterte außerdem den aktuellen Sachstand des Rewe-Bauvorhabens auf dem Marktplatz in der Altsiedlung. „Es ist schon einiges in der Erarbeitung“, berichtete Fraling. In der Diskussion stehe aktuell die Gestaltung der Fassaden. Es stehe noch das Werbekonzept von Rewe aus, noch nicht geklärt seien die Bereiche Pflasterung und Leuchten.