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Monatelang wucherte der Radweg an der A42-Brücke zu.

Kamp-Lintfort : Ein klarer Schnitt nach drei Jahren

Nach drei Jahren wurde der Hilferuf eines Radpendlers erhört: Die Auf-/Abfahrt für Radfahrer an der A42 ist frei von dornigen Ästen.

Die erste Mail stammt vom 23. Oktober 2015 und belegt: Dieses Problem ist keine Eintagsfliege. Die Beteiligten: Der Radweg entlang der A42 Rheinbrücke bei Kamp-Lintfort, Straßen NRW und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Letztere scheinen innerhalb der zurückliegenden drei Jahre dann doch eine Art schlechtes Gewissen entwickelt zu haben. Denn kaum fragten wir nach den Gründen für das Dauerproblem, da wurde es - Schnipp-Schnapp - gelöst.

Der Reihe nach: Ein RP Leser lebt linksrheinisch in Kamp-Lintfort und arbeitet jenseits des Stroms in Duisburg. Er pendelt per Fahrrad. Denn das stärkt die Gesundheit und schont die Umwelt. Die aber zeigt sich im Auf-/Abfahrkreisel zur Brücke von ihrer dornigen Seite. Jahr für Jahr wuchern Brombeersträucher in den Radweg hinein. „Der war zuletzt statt drei Meter nur noch knapp 1,50 Meter breit, wenn überhaupt“, klagte der Radpendler. Doch wer muss die wild wuchernde Brombeerhecke schneiden? Darüber gab es drei Jahre lang eine angeregte Diskussion zwischen der zuständigen Autobahnmeisterei, betrieben durch Straßen NRW, und dem zuständigen Dezernat der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Bis jetzt, bis zum klaren Schnitt durch die Wirtschaftsbetriebe. Für 2018: Problem gelöst; Wiedervorlage 2019.