Messe in Kamp-Lintfort bietet direkte Kontakte in die Berufswelt.

Ausbildung in Kamp-Lintfort : Messe bietet direkte Kontakte in die Berufswelt

Zum sechsten Mal fand die Berufsorientierungsmesse „Connect me“ auf dem Campus der Hochschule Rhein-Waal statt.

Die Messe „Connect me“, veranstaltet von der wir4-Wirtschaftsförderung, verbindet: Auf dem Campus der Hochschule Rhein-Waal haben sich am Mittwoch zahlreiche Schüler und Studierende informiert, welche Firmen vor Ort Ausbildungs-, Praktikums- und Arbeitsplätze anbieten. Die Hochschule lieferte ein Rahmenprogramm, sorgte für Bewerbungstipps und gab Infos zu dualen Studiengängen. Mit dabei waren Alexander und Andreas (beide 20) vom Berufskolleg Technik Moers (BKTM). Klar sind ihre beruflichen Vorstellungen in Richtung Informatik und Anwendungsentwicklung. „Ein tolles Angebot“, so ihre Bilanz. „Die Messe hilft mit vielen Infos bei der Berufsentscheidung“, sagt Alexander. Er plant eventuell ein duales Studium. Berufliche Fachrichtungen und ihre Vertreter haben sich nach Themen gruppiert in den Hochschulräumen aufgestellt. Die Bandbreite reicht vom pflegerischen, handwerklichen bis zum kaufmännischen Beruf. Den Stand des Moerser Betriebs Schleupen, gegründet als Softwarehaus für Energie- und Wasserwirtschaft, steuerten viele Schüler an. „Wir erleben heute gut vorbereitete wie zielstrebige Besucher“, sagen Personalleiter Jens Hadstaak und Aaron Luithle vom Personalmarketing. „Die Fragen sind präzise und geben uns die Möglichkeit, die Gäste mit vielen Informationen zu versorgen.“ Auch am Stand des Energierversorgers Enni ist viel los, nicht nur, weil der angesagte TV-Star Deffi Steves zum Enni-Stand kam. „Die Besucher fragen nach Ausbildungsmöglichkeiten und späteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, sagen Dana Drüen und Claus von Seckendorff. Die Neuntklässler vom Grafschafter Gymnasium in Moers, Esad, Cesim und Hassan (alle 13), sammeln Infos zu kaufmännischen und technischen Berufen. „Wenn wir später zurück in der Schule sind, werden wir in der Klasse mit unserem Lehrer den Besuch auswerten“, sagen sie. Für Elke Wimmer am Lineg-Stand ein wichtiges Element. „So gelingt auch ein nachhaltiger Besuch“, sagt sie. Pflegedienstleiter Martin Gerdes und Praxisanleiter Martin Raab vom St.-Clemens-Hospital Geldern setzen auf Aktionen, zum Beispiel mit einem Alterssimulationsanzug. „Das liefert die Gesprächsgrundlage und ein Gefühl für den Pflegeberuf. Er ist mehr als nur den älteren Menschen zu begleiten“, sagen sie.

Mehr von RP ONLINE