Laga-Maskottchen überbringt in Kamp-Lintfort die Preise.

Landesgartenschau in Kamp-Lintfort : Erdmännchen Kalli trifft seine Ideengeber

Die beiden Gewinner des Maskottchen-Wettbewerbs erhielten ihre Preise: Laga-Dauerkarten für die ganze Familie. Die Entwürfe von Schülerin Pelin Önder und Lehrer Fabian Korting hatten die Jury überzeugt.

Kalli muss sich in Kamp-Lintfort nicht mehr vorstellen: Seit seinem Debüt auf dem Bürgermeisterempfang im Januar ist das Maskottchen der Landesgartenschau 2020 auf allen großen Veranstaltungen in der Stadt und in der Region mit dabei, um für das Event in zwei Jahren zu werben. Am Dienstag traf das Erdmännchen in der Europaschule auf zwei seiner Ideengeber: Schülerin Pelin Önder und Lehrer Fabian Korting. Beide hatten sich vor etwa anderthalb Jahren an dem von der Laga GmbH und der Stadt ausgelobten Ideenwettbewerb beteiligt. Ihre Entwürfe kamen bei der Jury an. Am Dienstag erhielten sie die versprochene Belohnung: Dauerkarten für den Besuch der Landesgartenschau mit der ganzen Familie. „Da wir erst jetzt mit dem Verkauf der Dauerkarten gestartet sind, mussten sie solange auf ihren Preis warten“, erläuterte Martin Notthoff, Geschäftsführer der Landesgartenschau-GmbH.

Mehr als 100 Einsendungen waren beim Wettbewerb eingegangen. Die Idee, dass ein Erdmännchen in der Kluft eines Bergmanns die Landesgartenschau repräsentiert, stach seinerzeit aus allen Einsendungen heraus. Die 14-jährige Pelin Önder und der Sonderpädagoge Fabian Korting entwickelten ihren Entwurf unabhängig voneinander. Schulleiterin Barbara Mennekes hatte alle Europaschüler dazu animiert, sich an dem Ideenwettbewerb zu beteiligen. Während Pelin Önder mit einer Freundin überlegt hatte, welches Tier sie vorschlagen möchte, setzte sich Lehrer Fabian Korting am letzten Schultag an den Zeichentisch und entwickelte seinen Entwurf. „Kalli ist super geworden. Ich erkenne auch wesentliche Merkmale wieder, die ich bei der Konzeption mit einem Grafikprogramm erstellt hatte“, berichtete Korting. Der Sonderpädagoge sah Kalli bereits zum zweiten Mal in Aktion. „Als unsere Schüler die Zechenmauer mit Graffiti besprüht hatten, bin ich ihm bereits live begegnet.“ Pelin Önder, die die 9b der Europaschule besucht, hatte Kalli schon auf dem Rosenmontagszug gesehen. Das Maskottchen ist ein Mix aus beiden Entwürfen. „Wir haben die Entwürfe einer Werbeagentur zur Ausarbeitung übergeben“, erläuterte Martin Notthoff. Kalli, das Erdmännchen, gibt es nicht nur als Walking-Act, sondern auch in Puppengröße und als Schlüsselanhänger. Die Zahl seiner Einsätze steigt. Am Wochenende tritt das Maskottchen auf gleich drei Veranstaltungen auf, unter anderem auf dem Barbara-Markt in der Altsiedlung. „Wir suchen übrigens noch weitere Maskottchenträger“, sagte Notthoff. Bislang schlüpfen sieben Leute abwechselnd ins Kostüm.

Informationen gibt es unter www.kamp-lintfort2020.de/landesgartenschau/mach-mit/stellenangebote und unter Telefon 02842 912475.

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