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Kultursommer Kamp-Lintfort endet mit klassischen Klängen

Kamp-Lintfort : „Canto Melodia“ verzaubert mit klassischen Klängen

Die letzte Musikveranstaltung des städtischen „Kamp-Lintforter Kultursommers“ hielt am Sonntagabend ein buntes Potpourri von Melodien und Arien aus klassischer italienischer Oper und Operette sowie heiteren Liedern aus Musical und Chanson bereit.

Von „La ci darem la mano“ aus Don Giovanni von Mozart bis hin zu „Don’t Cry for Me, Argentina“ aus Evita von Andrew Lloyd Webber war für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Ensemble „Canto Melodia“ mit Tenor Marco Antonio Rivera, Sopranistin Sarah Cossaboon, Bass-Bariton Norbert Knabben und Jan Weigelt am Klavier, das bereits im letzten Jahr das Publikum im Terrassengarten des Klosters Kamp begeisterte, hinterließ auch dieses Jahr einen bleibenden Eindruck bei den Besuchern.

Bei strahlendem Sonnenschein genossen diese einen abendlichen Spaziergang im bunt erblühten Garten mit klassischem Live-Gesang als Hintergrundmusik oder lauschten auf den vielen zusätzlichen, in vielen Fällen selbst mitgebrachten, Stühlen den drei erfahrenen Stimmen und ihrer pianistischen Begleitung. Würstchen und Bier oder ein Glas Wein rundeten den Abend der Musikliebhaber ab. Norbert Knabben führte die Zuhörer durch den Abend und stellte schon zu Beginn des Konzertes fest, dass es ein besonderer Abend werden würde. „Wir haben heute sozusagen einen Abend der Premieren, da wir viele Stücke singen werden, die hier im Terrassengarten von uns noch nie präsentiert worden sind“, ließ er verlauten.

Das Ensemble selbst ist seit Beginn der Veranstaltungsreihe „Kamp-Lintforter Kultursommer“, die jährlich in den Sommerferien stattfindet, dabei und genießt besonders den Veranstaltungsort im Terrassengarten. „Das ist sehr schön. Besonders die Open-Air-Atmosphäre in diesem Barock-Garten passt ja perfekt zu einem Klassik-Konzert“, freute sich Knabben.