Kleve/ Kamp-Lintfort: zehn Jahre Hochschule Rhein-Waal

Hochschule Rhein-Waal : Die Hochschule feiert Geburtstag

Mit zwei großen Campus-Festen und Tagen der offenen Tür sowie viel Rahmenprogramm feiert die Hochschule Rhein-Waal ihr zehnjähriges Bestehen an den beiden Standorten Kleve und Kamp-Lintfort.

Als die Entscheidung für die künftige Fachhochschule Oberer Niederrhein fiel, war die Freude in Kleve und Kamp-Lintfort groß. Seitdem haben sich die Standorte rasant entwickelt, haben sich Städte und Region geändert. Der Klang auf den Straßen ist internationaler geworden, das Gesicht der Städte ein anderes: Auf dem Gelände des alten Hafens in Kleve stehen jetzt die schneeweißen Fakultätsbauten der Hochschule Rhein-Waal (HSRW), in Kamp-Lintfort liegt der Neubau an der Friedrich-Heinrich-Allee. In einigen Foren gilt der Campus Kleve als einer der schönsten in der Republik mit seinen Wiesenflächen, dem Wasser und dem Blick auf die Türme der Stadt, die nur wenige Gehminuten entfernt liegt. Das große Audimax und vor allem der alte Kornspeicher als jetziger Wissenspeicher/Bibilothek setzen markante Akzente.

Professor Eberhard Menzel und HSRW-Sprecherin Gabriele Stegers stellten in der Hochschule Rhein-Waal das Programm vor. Foto: Matthias Grass

In nur drei Jahren nach der Gründung hatte der Kreis Kleve den Campus in Rekordzeit emporgezogen. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) brauchte in Kamp-Lintfort etwas länger, schuf dort aber ein ausgezeichnetes, in sich ruhendes Ensemble unweit der City. Mittendrin: das inzwischen weit über die Region hinaus bekannte innovative Fab-Lab – das Laboratorium für die Technik der Zukunft und gleich an der Landesgartenschau, an der die Hochschule auch beteiligt ist. Die HSRW ist angekommen an beiden Standorten, mit ihren für alle offenen Angeboten wie Studium generale und Mittwochsakademien, Fablab und Klimahaus.

Man glaubt, noch den Jubel über die Entscheidung für die Standorte Kleve und Kamp-Lintfort in den Ohren zu haben, da steht schon das erste Jubiläum an: zehn Jahre HSRW. „Das ist ein Grund zu feiern – und zwar richtig“, sagt der Noch-Präsident der Hochschule, Prof. Eberhard Menzel. Zusammen mit Hochschul-Sprecherin Gabriele Stegers stellte er jetzt das Programm für die Festtage in Kleve (24. und 25. Mai) sowie Kamp-Lintfort (14. und 15. Juni) vor. An beiden Standorten wird das Fest zum Geburtstag mit dem Tag der offenen Tür gekoppelt. Es gibt also nicht nur ein Bühnenprogramm, sondern auch die Fakultäten haben sich richtig ins Zeug gelegt und laden ein zum Bierbrauen in Kleve oder Drohnenfliegen in Kamp-Lintfort, zum U-Boot und E-Car-Rennwagen-Gucken in Kleve und der Besichtigung der Baustelle der Landesgartenschau in Kamp-Lintfort, der Live-Schau von autonomen Robotern in Kleve und neuesten Projekten aus Big Data in Kamp-Lintfort.

Das eigentliche Jubiläum wird auf jeweils eigens gebauten Bühnen gefeiert. In Kleve startet es am 24. Mai um 19 Uhr mit der Ansprache des Präsidenten Prof. Menzel. Der Präsident wird, so Menzel amüsiert, während des Festes wechseln. In Kamp-Lintfort spricht am 14. Juni um 19 Uhr schon der „Neue“, Oliver Locker-Grütjen. Wobei der Neue auch so neu nicht mehr ist – er arbeitet sich seit seiner Ernennung in die Themen der Hochschule ein und ist einen Tag pro Woche schon auf dem Campus. Offiziell seinen Studenten und Gästen vorgestellt wird Locker-Grütjen ganz locker (so Menzel), aber auch den Klevern, während des Festes auf der Bühne, nämlich am 25. Mai um 12.50 Uhr.

Durch das Programm führt an beiden Tagen Daniel Danger, Eins-Live-Moderator. Die richtige Stimmung ist also garantiert. Das Fest startet in Kleve am 24. Mai nach der Eröffnungsshow mit Air Dancer, LED-Percussion und dem Jubiläumschor, der schon 50 Mitglieder zählt, mit einer Talk-Runde. Mit dabei Landrat Wolfgang Spreen, die Bürgermeisterin Sonja Northing und Gründungspräsidentin Marie-Luise Klotz, die die Fundamente für den Erfolg legte. Die Talkrunde ist in Kamp-Lintfort am 14. Juni, gleich besetzt – allerdings nicht mit Menzel als Präsident, sondern mit dem „Neuen“, Locker-Grütjen. In Kleve folgt dann die Band „New Age“ mit Rahel Maas, in Kamp-Lintfort das Songwriter-Duo „Parallel“ – danach kommt Musik bis um 22 Uhr mit DJ FRDY, der auch bei Parookaville auftrat. An beiden Standorten geht das Programm auf der Bühne am Samstag den ganzen Tag bis zum erneuten Abendprogramm. In Kleve startet zwischenzeitlich noch das traditionelle „Schwaneritter-Race“ über den Kanal.

Mehr von RP ONLINE