Kamp-Lintfort: Kita Pusteblume bekommt neuen Kletterturm

Kamp-Lintfort : Kita Pusteblume bekommt neuen Kletterturm

Wasserdichte Schuhe, Matschhose und eine dicke Jacke gehören derzeit zur angesagten Kleidung im Kindergarten Pusteblume, der Elterninitiative in Hoerstgen. Kletterturm, Nestschaukel und Tunnel auf dem Außengelände sind so ganz nach Geschmack der Kinder. Irgendwann kommt auch das Spiel an der Wasserbahn hinzu. Der Tag ist gut gefüllt. Bewegung ist das A und O. "Wenn das Wetter passt, sind die Kinder den ganzen Tag draußen", sagt Einrichtungsleiterin Andrea Ackermann.

Ihrem Team geht es darum, nicht nur das kindliche Entdeckertum zu bestärken, "sondern die Kinder fit für das Leben zu machen", so Ackermann über das wichtige Kindergartenalter. Der nächste Schritt ist beispielsweise nach den Sommerferien der Schulstart für vier ihrer Schützlinge. Selbstvertrauen aufbauen, soziales Verhalten im Umgang mit anderen erlernen, das gehört mit zu den Leitlinien, die für 22 Kinder im kleinen Paradies an der Molkereistraße gelten. Bei den Kindern ist aktuell der Kletterturm der Hit. Bei den Eltern die so genannte Waldwoche im Frühjahr, wo die Kinder in der näheren Umgebung das Waldgebiet erkunden und dazu verschiedene Bastelaktionen erleben. "Mein Kind ist ein absolutes Draußenkind. Frieda liebt das interaktive Spielen", erzählt Katy Schüler. Für Tanja Wendt war der familiäre wie herzliche Charakter der Elterninitiative Pusteblume bei der Anmeldung wichtig. "Wir haben für Hendrik und Laurens bewusst diese kleine Einrichtung im ländlichen Umfeld ausgesucht", sagt sie. Die eingruppige Einrichtung mit 22 Kindern, davon fünf unter drei Jahren, nimmt den Tag so, wie er kommt.

"Wir können spontan entscheiden, ob wir nach draußen gehen", sagt Andrea Ackermann. Im Ort ist die muntere Truppe integriert. Gespielt wird auch immer mittwochs mit den Kindern aus der benachbarten inklusiven Einrichtung. Dass derzeit alle Kinder sich am liebsten auf dem Außengelände tummeln, hat mit dem neuen Kletterturm zu tun. Die Sparkassenstiftung der Sparkasse Duisburg und der Lions Club Kamp-Lintfort/Rheinberg machten es möglich.

(sabi)