Kamp-Lintforter Stadtfest: Organisatoren  sind zufrieden

Kamp-Lintfort : Kamp-Lintforter Stadtfest: Organisatoren sind zufrieden

Die Resonanz am Samstag stimmte zuversichtlich. Die neue Fahrradbörse wurde allerdings schlecht angenommen.

Andreas Wiesner zeigte sich mit der Resonanz beim Stadtfest zufrieden. „Seit heute Morgen ist die Stadt voll“, sagte das der Optim-Matt-Geschäftsführer, der Vorstandsmitglied der Werbegemeinschaft ist, am Samstag. „Viele Kamp-Lintforter sind unterwegs, mehr als im letzten Jahr. Händler und Geschäftsleute haben gut zu tun.“ Dabei war das Stadtfest im letzten Jahr ein wenig aus der Reihe gefallen, weil die Werbegemeinschaft in der ersten Jahreshälfte keine Geschäftsführerin gehabt hatte. So hatte die neue Geschäftsführerin Bettina Puschmann, die seit ihrer Hochzeit Bettina Reiner heißt, dieses Fest ohne Vorlauf zu organisieren gehabt. „Diesmal sind die Anmeldezahlen bei den Händlern höher“, berichtete Andreas Wiesner, wie sich die längere Vorlaufzeit auswirkte.

Mit der längeren Vorlaufzeit wollte Bettina Reiner als „Versuch“ eine Neuerung beim Stadtfest einführen. In der Gasse, die neben dem Real-Center zum Prinzenplatz liegt, sollte es eine Fahrradbörse geben. Kamp-Lintforter sollten hier ihre gebrauchten Zweiräder zum Verkauf anbieten. Doch am Samstagnutzte kaum jemand die Möglichkeit. „Die Idee ist gut“, meinte Andreas Wiesner. „Aber beim ersten Mal ist es schwierig. Eine Börse muss sich herumsprechen und sich etablieren. Das dauert.“

Herumgesprochen hat sich hingegen die Fahrradcodierung, die von der Polizei bei jedem Stadtfest auf dem Prinzenplatz angeboten wird. „Diesmal waren viele mit ihren E-Bikes hier“, berichtete Volker Heymanns, der zusammen mit Jochen Puphal die Fahrräder codierte. „Die Codierung wird gut angenommen.“

Beim 36. Stadtfest im nächsten könnte es wiederum eine Neuerung geben. Dann könnte auf dem Platz vor der Mediathek, der Richtung Rathaus an den Prinzenplatz angrenzt, ein Programm auf einer kleinen Bühne zu sehen und zu hören sein. Diese Bühne könnte die Hauptbühne am EK3 ergänzen. „Diesmal konnten wir den Bereich noch nicht nutzen“, sagte Andreas Wiesner. „Es war vorher nicht klar, ob er fertig sein würde. Schon beim Frühjahrsbasar 2020 können wir diesen Platz einbeziehen, wie die Freiherr-vom-Stein-Straße.“

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