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Kamp-Lintfort: Studierendenzahl trotz Corona nur leicht gesunken

Hochschule Rhein-Waal : Studierendenzahl trotz Corona nur leicht gesunken

Im Wintersemester haben rund 1300 junge Leute ihr Studium an der Hochschule Rhein-Waal aufgenommen. Damit ist die Zahl der Studierenden mit insgesamt rund 7.100 leicht unter dem Vorjahresniveau.

Die Hochschule Rhein-Waal verzeichnet trotz der Corona-Pandemie Studierendenzahlen auf hohem Niveau. Im Wintersemester 2020/2021 haben nach Ablauf der Einschreibefrist etwa 1.300 ihr Studium an der Hochschule Rhein-Waal aufgenommen. Damit ist die Zahl der Studierenden mit insgesamt rund 7100 leicht unter dem Vorjahresniveau.

Bereits vergangene Woche hatte das NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft gemeldet, dass dieser Trend landesweit zu verzeichnen sei. Die auffälligste Veränderung liege demnach bei den ausländischen Studierenden, die sich das erste Mal an einer deutschen Hochschule einschreiben. Diese Zahl ging mit etwa 30 Prozent deutlich zurück, während der Anteil ausländischer Studierender insgesamt mit etwa 1,5 Prozent nur leicht zurückging. 

An der Hochschule in Kleve und Kamp-Lintfort zeichnet sich ein ähnliches Bild ab: Während sich im vergangenen Jahr rund 890 ausländische Studierende für ein Studium am Niederrhein entschieden haben, sind in diesem Jahr etwa 600 zu verzeichnen. Der Gesamtanteil internationaler Studierender bleibt mit 53 Prozent hingegen stabil.

„Es ist verständlich, dass sich bei einer weltweiten Pandemie etwas weniger junge Menschen für ein Studium im Ausland entscheiden oder bereit sind, von ihren Familien wegzugehen. Auch finanzielle Entwicklungen in unterschiedlichen Ländern durch die Pandemie spielen hier eine Rolle“, sagte die Vizepräsidentin für Internationalisierung und Diversität, Tatiana Zimenkova. „Dennoch bleibt Deutschland ein beliebtes Ziel für ein Studium und unsere Hochschule eine attraktive Ausbildungsstätte. So haben sich viele Hunderte aus der EU und weltweit für ein Studium an unserer Hochschule entschieden und darüber freuen wir uns sehr. Diese jungen Menschen sind eine Bereicherung für Forschung und Lehre und zeigen einmal mehr, dass wir Anziehungspunkt für Menschen aller Kulturen und Länder sind.“

Der Präsident der Hochschule-Rhein-Waal, Oliver Locker-Grütjen, sieht in den Zahlen auch eine Bestätigung für den Konsolidierungskurs der Hochschule. „Unsere Hochschule ist viele Jahre gewachsen. Seit zwei Jahren liegt unser Fokus auf einer kontinuierlichen Studierendenzahl bei gleichzeitiger Progression unserer Qualität“, sagte Locker-Grütjen.

(RP)