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Kamp-Lintfort stellt Förderantrag nach Präventionsgesetz.

Kamp-Lintfort : Neues Projekt: Bewegt und gesund im Quartier leben

Die Bewohner der Altsiedlung und des Gestfelds sollen künftig „bewegt und gesund im Quartier“ leben. Der Jugendhilfeausschuss hat der Verwaltung in der Sitzung am Mittwoch grünes Licht gegeben, einen entsprechenden Förderantrag nach dem Präventionsgesetz zu beantragen.

Ziel ist es, in beiden Stadtteilen dauerhaft gesundheitsförderliche Strukturen anzubieten. Laut Verwaltung wurden beide Quartiere ausgewählt, da sie vergleichsweise „auffällige Problemlagen und gesundheitsrelevante Belastungen“ aufweisen würden.

Mit den beantragten Finanzmitteln möchte die Stadtverwaltung dort eine Präventionsinfrastruktur aufbauen, die die Bewohner (insbesondere Familien mit Kindern, Senioren und Menschen mit Migrationshintergrund) motiviert, sich mehr zu bewegen und gesünder zu ernähren. Mit Hilfe der gesetzlichen Krankenversicherung soll für die Dauer von drei Jahren bei der Stadt eine Fachkraft zur Koordination der Gesundheitsförderung eingesetzt werden. Zu ihren Aufgaben gehört der Aufbau von nachhaltigen Netzwerken. Partner wie Kindertagesstätten, Schulen und andere Multiplikatoren sollen eingebunden werden und gemeinsame Projekte entwickeln. Denkbar sind laut Verwaltung Angebote wie beispielsweise Bewegungsprojekte für Senioren, gesunde Ernährung für Kinder, Jugendliche und Senioren sowie der Austausch mit Familien von Migranten. Wie die Verwaltung gestern mitteilte, ist der Förderantrag bereits auf dem Weg gebracht, ein positiver Bescheid liegt jedoch noch nicht vor. Birgit Ullrich, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, lobte das Projekt als sinnvoll.