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Kamp-Lintfort: Stadtfest erstmals mit einer Fahrradbörse

Benefiz in Kamp-Lintfort : Stadtfest erstmals mit einer Fahrradbörse

(RP) Mit dem Stadtfest will Kamp-Lintfort am Wochenende um den 5. und 6. Oktober einen goldenen Herbstmonat einläuten.

Erstmals wird es dabei auch eine Fahrradbörse geben. Gegenüber der ehemaligen SPD und Vivawest können Menschen ihre gebrauchten, aber noch fahrtüchtigen Räder anbieten. „Und zwar ohne Standgebühren“ sagt Bettina Reiner, Geschäftsführerin der Werbegemeinschaft. „Es ist das erste Mal und da wollen wir doch mal großzügig sein. Es haben sich tatsächlich auch schon einige Besucher mit Rädern gemeldet. Mal sehen, was passiert.“

Auch über Nachfragen für den Trödel könne sich die Werbegemeinschaft  nicht beschweren. Trotz Baustelle in der Freiherr-vom-Stein-Straße wollen die Menschen den beliebten Trödel fortsetzen – dann eben am Prinzenplatz, rund um die Baumscheibe. „Es soll nach Möglichkeit keine Lücken geben“, sagt Reiner entschlossen, „wir machen, wenn es eben geht, den ganzen Platz voll“. Auch die Kamperdickstraße sei wieder sehr beliebt.

Beim Stadtfest sind auch wieder altbekannte Stammhändler vertreten. „Auf die können und wollen wir einfach nicht verzichten,“ erklärt Bettina Reiner, „die sind mitunter seit 35 Jahren treu dabei. Es wäre ein Unding, sie nicht mit einzubinden.“

Die Besucher können sich auf Uschi Frei freuen, die am Samstag die Bühne als Nena-Double unsicher macht. Ab 17 Uhr übernimmt die  Kamp-Lintforter Band Buckle Up das Ruder. Am Sonntag bringen Markus und Heiko von den Ruhrpottsteirern traditionsgemäß ihre eigene Fangemeinde mit. Eine echte Schlagerpiratin direkt vor den beiden rundet den Spaß an der Bühne am EK3 ab.

Erstmals tritt auch das Jugendorchester der Kamp-Lintforter Musikschule am Sonntagmittag für eine Stunde auf. „Das ist für das Orchester und auch für uns ein Riesenaufwand und wir sind froh, dass sie endlich dabei sind“, sagt Bettina Reimer. Sie habe sie bei der Kamper Nacht gehört und direkt gefragt, ob sie Lust hätten.

Reimer kann es kaum erwarten: „Wir freuen uns auf ein harmonisches, rundes erstes Oktoberwochenende.“ Mit Blick auf das Wetter sagt sie lachend: „Wir haben unsere Leitung nach oben schon gelegt.“

(RP)