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Kamp-Lintfort: Stadt stellt Planung für das künftige Bahnhofsumfeld vor

Stadtentwicklung in Kamp-Lintfort : Stadt stellt Planung für das künftige Bahnhofsumfeld vor

Die Niederrheinbahn und der Haltepunkt Kamp-Lintfort sind Thema im Ausschuss für Stadtentwicklung. Dieser tagt am Dienstag, 2. November.

Die Planungen für die Gestaltung des zukünftigen Bahnhofumfeldes nehmen weiter Gestalt an. In der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Dienstag, 2. November, will die Verwaltung sowohl den aktuellen Status Quo als auch die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie sowie die daraus resultierende Vorentwurfsplanung zum Umfeld des Haltepunkts Kamp-Lintfort präsentieren.

Nach dem Pendelbetrieb zur Laga sei die Niederrheinbahn-GmbH damit beschäftigt gewesen, die Vorfinanzierung mit Verkehrs- und Finanzministerium abzustimmen, heißt es in der Ausschussvorlage. Wie daraus hervorgeht, scheint dieses Thema nun geklärt, so dass die weiteren Maßnahmen zur Umsetzung des Regelbetriebes aufgenommen werden könnten. Auch hätten sich die Anforderungen für die Gestaltung des Bahnsteiges seit der ersten Planung für den Haltepunkt im Jahr 2013 geändert. Aus Sicht des Verkehrsverbundes müsse der Bahnsteig eine Baulänge von 155 Metern vorhalten und nicht mehr von 90 Metern. Außerdem handele es sich beim ersten Entwurf um eine technische Planung, die einen „hohen Erschließungsaufwand und zu wenig gestaltbare Flächen“ aufweise. Ziel müsse es sein, den Übergangsbereich zwischen City, Stadtquartier Friedrich Heinrich und Zechenpark städtebaulich zu betonen. Denn die Gestaltung des Bahnhofes sei von ganz besonderer Bedeutung. Die Stadt habe mit der Niederrheinbahn-GmbH und Verkehrs- und Freiraumplanern verschiedene Erschließungs- und Gestaltungsvarianten für Haltepunkt und Umfeld erarbeitet. Diese Varianten sollen nun geprüft und so weiterentwickelt werden, dass die Verkehrsabläufe optimiert und die Erschließungsflächen reduziert würden. Mehrere Maßnahmen sind vorgesehen: Dazu gehören ein teilüberdachter Haltepunkt, eine Mobilstation mit multimodalem Angebot, eine Fahrradabstellanlage, ein Car-Sharing-Stellplatz, eine Ladeinfrastruktur für E-Mobilität, Park- & Ride-Parkplätze und die Errichtung eines Bahnhofgebäudes.