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Kamp-Lintfort: Stadt sammelt Ideen für Pumptrack.

Workshop in Kamp-Lintfort : Stadt sammelt Ideen für Pumptrack

Die Anlage soll ab Anfang 2022 zwischen dem Schirrhof und dem Tierpark Kalisto entstehen. Bei einem Workshop brachten sich 40 Jugendliche und Erwachsene ein.

Moritz Milkereit (19), Jannes Fischer (18) und Eric Fischer (15) hatten genaue Vorstellungen, wie ein Parcours aussehen soll, in dem sie Wände hochlaufen, auf Plateaus springen und sich an Stangen entlang hangeln können. Am späten Donnerstagnachmittag besuchten die drei Mitglieder der Gruppe Parcours, Freerunning und Tricking des TuS Lintfort einen Workshop am Schirrhof, um ihre Ideen und Vorstellungen einzubringen. Dort, zwischen dem Schirrhof und dem Tierpark Kalisto, soll ein Pumptrack, also eine Buckelpiste für BMX-Radfahrer, entstehen. Diese soll von einem Skatepark und einer Anlage für das Parkouring umgeben sein, wie das direkte Fortbewegen über Hindernisse heißt.

„Wir möchten allen Interessierten die Möglichkeit geben, ihre Vorstellungen in die Planungen einfließen zu lassen“, begrüßte Beigeordneter Christoph Müllmann 40 Jugendliche und Erwachsene. „700.000 Euro stehen über eine Landesförderung bereit. Die Fläche ist 3500 Quadratmeter groß.“ Ursprünglich hatte die Stadt schon Anfang 2021 zu einem Workshop einladen wollen, um im Frühjahr mit dem Bau der Anlage beginnen zu können und sie im Herbst fertig zu stellen. „Doch der zweite Lockdown kam dazwischen“, berichtete Arne Gogol, der als stellvertretender Leiter des Planungsamtes das Projekt begleitet. „Der Bau der Anlage soll jetzt Anfang 2022 beginnen.“

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Die Stadt konnte das Kölner Landschaftsplanungsbüro „Betonlandschaften“ für die Planung gewinnen, in dem alle Mitarbeiter BMX-Radfahrer oder Skateboarder sind. „Wir haben den Skatepark in Sonsbeck geplant, der vor einem Jahr eröffnet wurde“, berichtete Geschäftsführer Ralf Müller. „Vor einer Woche wurde unser Pumptrack in Rheinberg eröffnet. Und wir planen gerade den Skatepark im Moerser Freizeitpark. Dort soll im nächsten Jahr Baubeginn sein. Wir planen weltweit Skateparks, zum Beispiel in Bethlehem in Israel oder in Damaskus in Syrien.“

Direkt hinter dem Schirrhoff soll der asphaltierte Pumptrack Platz finden. Rechts davon soll der Skatepark liegen, links davon die Parkour-Fläche, die auch Kletterelemente erhalten könnte. Wie diese aussehen sollen, bestimmen die Jugendliche im weiteren Verfahren mit, die jetzt online in die Planung eingebunden werden.