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Kamp-Lintfort: So viel Müll haben die SPD-Mitglieder im Juni gesammelt

Aktion in Kamp-Lintfort : So viel Müll haben die SPD-Mitglieder im Juni gesammelt

Gut 50 Parteimitglieder, deren Freunde und der Nabu haben in den letzten vier Wochen vor allem an den Wochenden das gesamte Stadtgebiet durchforstet. So fiel das gemeinsame Fazit aus.

Alle reden von Plastikmüll in den Meeren, aber auch sonst mehrt sich der Müll, der einfach in die Landschaft entsorgt wird. Bisher gab es in vielen Kommunen mindestens einmal im Jahr einen „Müllensammeltag“, an dem sich zahllose Bürger freiwillig an der Reinigung ihrer öffentlichen Umgebung beteiligt haben. Doch mit der Corona-Pandemie sind diese Aktionen leider ein wenig im Sande verlaufen. Grund genug, für die SPD, jetzt, da wieder einiges möglich ist, erneut einen „Monat des Müllsammelns“ zu veranstalten.

Gut 50 Parteimitglieder, deren Freunde und die örtliche Naturschutzorganisation Nabu haben in den vergangenen vier Wochen vor allem am Wochende das gesamte Stadtgebiet durchforstet und dabei jede Art von Müll gesammelt und den städtischen Versorgungsbetrieben zur Entsorgung übergeben.

Der Abschluss der SPD-Müllsammlungsaktion fand an diesem Samstag im Gewerbegebiet Diepram rund um den dortigen See statt und endete zwei Stunden später mit kalten Getänken und Bratwurst auf dem Gelände der Druckerei „Setpointmedia GmbH“ in der Carl-Friedrich-Gauß-Straße 19. Die Adresse kommt nicht von ungefähr, denn der dortige Geschäftsführer Thorsten Gerecke ist schon lange an einer naturnahen Umgebung seines Druckereigeländes interessiert und hat dort in der letzten Zeit mehrere typisch niederrheinische Kopfweiden pflanzen lassen.

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Die den Kamp-Lintforter „SPD-Monat des Müllsammels“ abschließende Aktion rund um den Gewerbepark Dieprahm ist jedoch in erster Linie seinem Nachbarn Uwe Kluge zu verdanken. Nachdem sein Hund „Kimi“ bei Gassi-Gängen rund um den Dieprahmer See zweimal in eine versteckte Glasscherbe getreten war, hatte er sich mit Fraktionsvorsitzendem Jürgen Preuß in Verbindung gesetzt, auf die Müllsituation dort aufmerksam gemacht und gebeten, doch diese Gegend bitte ebenfalls mit in die geplante Müllentsorgungsaktion mit aufzunehmen. Das geschah denn auch an diesem Samstag. Rund 20 Leute beteiligten sich und füllten mehrere Umgebung. „Wir hatten in den letzten vier Wochen eine überwiegend positive Reaktion der Kamp-Lintforter Bürger auf unsere Aktion“, wusste Jürgen Preuß am Samstag zu berichten.

„Und die rege Teinahme war ein Zeichen für uns, dass wir alle zusammenstehen.“ „Ja, das stimmt“, bestätigte Harald Fielenbach, Leiter der aktiv an der Aktion beteiligten Nabu-Ortsgruppe Moers-Neukirchen-Vluyn. Für Jürgen Preuß war die ganze Aktion „alles in allem sehr zufriedenstellend“, dennoch erhofft er sich für die Zukunft, noch einen möglichst „respektvolleren Umgang aller Menschen mit ihrer Umwelt und auch untereinander“.