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Kamp-Lintfort: „RVR-Konferenz bietet Dialog zum Kiesabbau an“

Kies-Debatte in Kamp-Lintfort : „RVR-Konferenz bietet Dialog zum Kiesabbau an“

Die Initiative „Zukunft Niederrhein“ unterstützt das RVR-Angebot zum Dialog über die Sand- und Kiesgewinnung am Niederrhein. Der Regionalverband Ruhr veranstaltete am Mittwoch eine Abgrabungskonferenz.

„Am Ende des zweiten Abgrabungskonferenz des Regionalverbands Ruhr (RVR) stand ein Angebot zum Dialog über die Sand- und Kiesgewinnung am Niederrhein. Das kann die Intitiative Zukunft Niederrhein nur unterstützen“, teilte Geschäftsführer Sascha Kruchen am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit. Alexandra Renz vom NRW-Wirtschaftsministerium habe bei der Konferenz deutlich gemacht, dass „Abgrabungsbereiche“ auch enorme Entwicklungsmöglichkeiten böten. So könne zum Beispiel gesellschaftlicher Mehrwert in Form von Naturschutzprojekten, Hochwasserschutzkooperationen oder Freizeitangeboten geschaffen werden. „Dass man diese Chancen mit den Planern in den betroffenen Kommunen im Vorfeld von Gewinnungsprojekten besprechen will und die Menschen vor Ort möglicherweise über Werkstattgespräche einbindet, kann deutlich mehr Akzeptanz für die Rohstoffgewinnung schaffen. Zumindest unsere Mitgliedsunternehmen sind immer offen für den Dialog“, sagte Kruchen, der in der Pressemitteilung bedauerte, dass dieses Angebot von den Bürgerinitiativen weitestgehend abgelehnt werde. Sie hatten am Mittwoch zur Kies-Demo aufgerufen, als die Abgrabungskonferenz lief. „Das verstärkt leider den Eindruck, dass eine laute Minderheit einfach nur dagegen ist und an sachlichen Informationen rund um die Thematik kein Interesse hat“, teilt Sascha Kruchen in der Mitteilung mit und verweist auf einen Vortrag von Jürgen Tarter. Der Projektmanager des Unternehmens Teunesen habe dargestellt, wie Sand- und Kiesgewinnung in den Niederlanden gedacht und im Dialog mit Kommunen und den Menschen umgesetzt werde.