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Kamp-Lintfort: Ministerinnen übernehmen Patenschaft für Blauglockenbaum

Landesgartenschau in Kamp-Lintfort : Ministerinnen übernehmen Patenschaft für Blauglockenbaum

Auf der Landesgartenschau wurden Bäume mit Zukunft gepflanzt. Es handelt sich um Arten, die Hitze, Kälte und trockene Luft ertragen. Die Ministerinnen Ursula Heinen-Esser und Ina Scharrenbach sind seit Mittwoch Patinnen für einen Blauglockenbaum.

Auf Einladung des Verbandes Garten-, Landschafts-, und Sportplatzbau haben am Mittwoch die Ministerinnen Ina Scharrenbach und Ursula Heinen-Esser die Landesgartenschau besucht Die Landesministerinnen übernahmen eine Patenschaft für einen Blauglockenbaum im Bereich des Quartiersplatzes im Zechenpark.

„Bäume in der Stadt liegen mir sehr am Herzen. Sie sind ein wichtiger Beitrag für eine nachhaltige und grüne Stadtentwicklung. Sie produzieren Sauerstoff, binden CO2, sind Staubfilter, Lebensraum für Tiere und Insekten und damit zentraler Baustein eines funktionierenden Ökosystems. Deswegen übernehme ich gerne eine weitere Baumpatenschaft auf der Landesgartenschau“, sagt Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Heinen-Esser. Während der Coronakrise hätten sich öffentliche Grünflächen als wertvolle Naherholungsbereiche erwiesen. Die städtische Natur ermögliche es, zumindest zeitweise der Enge von Räumen zu entfliehen, Spaziergänge und sportliche Aktivitäten zu unternehmen.

„Wir haben Bäume ausgewählt, die Zukunft haben und uns deshalb für eine Auswahl von Arten entschieden, die Hitze, Kälte und trockene Luft ertragen“, erklärt Laga-Geschäftsführer Heinrich Sperling. „Der Blauglockenbaum, den wir für die Ministerinnen ausgewählt haben, kann sich an die aktuellen klimatischen Veränderungen anpassen.“ Noch bis vor einem Jahr bestand ein Großteil der Fläche des neuen Zechenparks aus Bauschutt und Gesteinsbrocken. Die Zeittafel gegenüber dem Aussichtsturm, die die Ministerinnen während ihres Besuchs interessiert betrachten, macht die Geschichte Kamp-Lintforts von der alten Bergbaustadt zur modernen Hochschulstadt mit grüner Parklandschaft erlebbar. „Die Zukunft ist jetzt. Wohnungsbau und Klimaschutz müssen zusammen gedacht werden. Mit der Neuausrichtung der Städtebauförderung in diesem Jahr ist die klimagerechte Stadt der Zukunft zu einem wichtigen Fördergrundsatz geworden. Wohnsiedlungen brauchen Grünflächen. Ein gelungenes Beispiel dafür ist das ehemalige Zechengelände Friedrich-Heinrich. Hier ist mitten in der Stadt eine grüne Oase entstanden. Ein Ort der Erholung und des gelebten Klimaschutzes, der weiter wächst. Als Ausdruck dafür habe ich gerne eine Baumpatenschaft übernommen“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Durch die Laga werde der vollzogene Strukturwandel sicht- und erlebbar: „Wir sind stolz darauf, uns diesen Raum zurückerobert zu haben und nach der Landesgartenschau nachhaltig als Stadtpark nutzen zu können“, erklärt Bürgermeister Christoph Landscheidt.