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Kamp-Lintfort landet auf dem achten Platz

Stadtentwicklung in Kamp-Lintfort : Kamp-Lintfort landet auf dem achten Platz

Die Stadt bewarb sich mit dem Quartiersplatz beim Landeswettbewerb „50 Jahre Städteförderung“. Mit den zwölf bestplatzierten Bildbeiträgen wird ein Fotokalender für das Jahr 2022 gestaltet.

„Mit 892 Stimmen sind wir auf Platz acht gelandet. Das ist bei 93 Teilnehmern und fast 37.000 abgegebenen Stimmen ein Ergebnis, das sich sehen lässt“, freut sich Bürgermeister Christoph Landscheidt. Denn nach so prominenten Projekten wie das Recklinghäuser Ruhrfestspielhaus, die Wuppertaler Nordbahntrasse und die Neugestaltung des Siegufers in Siegen darf sich auch Kamp-Lintfort in die Liste der zwölf Bestplatzierten beim Fotowettbewerb im Rahmen von „50 Jahre Städte-Wow-Förderung“ einreihen.

Zum Hintergrund: Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hatte anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Städtebauförderung im Sommer zur Teilnahme an einem Online-Fotowettbewerb aufgerufen. Kommunen sollten Bilder von ihren schönsten Städtebauprojekten der vergangenen 50 Jahre einreichen und diese Bürgern zur Abstimmung stellen. „Wenn aus einer Idee eine Zeichnung auf dem Papier und aus einer Zeichnung Realität wird und ein neues Stadtgefühl entsteht, dann ist das die Städtebauförderung von Land, Bund und Kommunen. Sie macht Brachflächen zu lebendigen Zentren, Plätze zu Treffpunkten und Bauwerke zu Wahrzeichen – und sorgt damit seit ihrer ersten Stunde für ‚Wow-Effekte‘ bei Bürgerinnen und Bürgern“, so Ministerin Ina Scharrenbach. Im Sinne dieses Wow-Effektes hat auch Kamp-Lintfort seinen neuen Quartiersplatz auf dem ehemaligen Bergwerksgelände in den Ring geworfen. „Wir haben uns unter den verschiedenen Stadtumbauprojekten für den Quartiersplatz entschieden und hierzu drei unterschiedliche Fotobeiträge eingereicht,“ erläutert Monika Fraling, Amtsleiterin im Planungsamt. Dort, zwischen dem neuen Zechenpark und den denkmalgeschützten Bestandsgebäuden, ist mit Hilfe der Städtebauförderung ein großzügiger und attraktiver Platz der Begegnung entstanden. „Mit Wasserspiel, unterschiedlichen Sitzgelegenheiten, wechselnder Begrünung und vielfältig nutzbaren Flächen ist der Quartiersplatz bei allen Generationen als Treffpunkt, Aufenthalts- und Veranstaltungsort in Kamp-Lintfort sehr beliebt – eben ein Platz mit „Wow-Effekt,“ so Landscheidt. Nachdem die Zeche Friedrich Heinrich nach über 100 Jahren Bergbau Ende 2012 geschlossen wurde, kann das Gelände wieder ein Teil der Stadt für alle Bürger werden.

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Die vier Sieger-Kommunen Recklinghausen, Wuppertal, Siegen und Espelkamp erhalten 10.000 Euro Preisgeld und werden zudem auf den Kanälen des Ministeriums in den sozialen Medien unter #NRWStädteWOW präsentiert. Und Kamp-Lintfort? Mit den zwölf bestplatzierten Bildbeiträgen wird ein Fotokalender für das Jahr 2022 gestaltet. Landscheidt: „Der Kalender ist eine sehr schöne Idee des Ministeriums. Damit hat Kamp-Lintfort Gelegenheit, sich mit seinem attraktiven Quartiersplatz vis-a-vis zum neuen Zechenpark und im Herzen des entstehenden Stadtquartiers Friedrich Heinrich zu präsentieren.“