Kamp-Lintfort: Kamp-Lintfort ist Pilotstadt für das Projekt "Komm-Sport"

Kamp-Lintfort : Kamp-Lintfort ist Pilotstadt für das Projekt "Komm-Sport"

Die Stadt Kamp-Lintfort ist eine von 33 Kommunen, die im Rahmen des neuen Landesprojektes "Komm-Sport" eine Förderung erhalten.

Ziel ist es, Kinder und Jugendliche noch mehr für die Bewegung und den Sport zu begeistern. Initiiert wurde das Pilotprojekt vom Sportministerium und Landessportbund NRW. "Wir sind stolz, vom Land ausgewählt worden zu sein", freute sich gestern der Erste Beigeordnete Dr. Christoph Müllmann. Die Stadt unterstützt seit etlichen Jahren Aktionen, die Kinder mehr und mehr in Bewegung bringen. "Wir veranstalten zum Beispiel seit etwa 14 Jahren den Aktionstag in Schule, Sport und Verein", betonte gestern Manfred Klessa, Vorsitzender des Stadtsportverbandes.

Dass Kamp-Lintfort als Pilotkommune ausgewählt wurde, hängt vor allem mit der bereits bestehenden Vernetzung mit Schulen und Sportvereinen zusammen. "Es hat sich sehr schnell eine Arbeitsgruppe gebildet, die die Bewerbung auf den Weg brachte", berichtete Christoph Müllmann gestern bei der Vorstellung des Projekts. Mit im Boot sitzen Vertreter aus Schulen und Kindergärten, aus Kreis- und Stadtsportbund. Die Koordinierung der Arbeitgruppe erfolgt durch das Amt für Jugend und Sport.

Ein Hauptbestandteil des neuen Projektes ist es, stadtweit den Bewegungs- und Fitnessstatus der Zweitklässler zu ermitteln. Dazu steht der motorische Test für NRW zur Verfügung. Mit einem 20-Meter-Sprint, Rumpfbeugen, einem Sechs-Minuten-Lauf sollen die Fähigkeiten der Grundschüler getestet werden. "Die Kinder sollen sich nicht getestet fühlen, wir wollen sie dazu motivieren, ein Leben lang Sport zu treiben", erläuterte Bettina Grenz-Klein vom Kamp-Lintforter Sportamt. In einem zweiten Schritt werden den Kindern dann passgenaue Bewegungsangebote gemacht. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird vom Land mit Informations-, Beratungs- und Bildungsangeboten begleitet. Offizieller Start ist im Laufe des Herbsts.

(RP)