Wissenschaft in Kamp-Lintfort Grüne Manufaktur baut eine Kleinwindkraftanlage

Kamp-Lintfort · Ab dem 30. Juli sind Besucher der Landesgartenschau in Kamp-Lintfort eingeladen, sich alle 14 Tage um 10 Uhr im Green FabLab an der theoretischen Vorarbeit zu beteiligen.

 Am Donnerstag, 30. Juli, startet ein erster Workshop. Laga-Besucher sind eingeladen, sich theoretisch mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Am Donnerstag, 30. Juli, startet ein erster Workshop. Laga-Besucher sind eingeladen, sich theoretisch mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Foto: Hochschule Rhein-Waal

Das „Green FabLab“ der Hochschule Rhein-Waal auf dem Gelände der Landesgartenschau bietet eine Workshop-Reihe für den Aufbau einer vertikalen Kleinwindkraftanlage an. Ab dem 30. Juli sind Besucher der Landesgartenschau eingeladen, sich alle 14 Tage um 10 Uhr im „Green FabLab“ an der theoretischen Vorarbeit zu beteiligen.

Wind ist derzeit die wichtigste nachhaltige Energiequelle. Der Mensch nutzt die Windenergie mindestens seit dem frühen Mittelalter, um Korn zu mahlen oder Wasser zu pumpen. Verbunden mit einem Generator lässt sich mit einer Windkraftanlage elektrischer Strom erzeugen. Im „Green FabLab“ können sich jetzt Besucher der Landesgartenschau in einer Workshop-Reihe an der theoretischen Vorarbeit für eine vertikale Kleinwindkraftanlage als „Savonius-Darrieus-Hybrid“ beteiligen. Diese Windkraftanlage kombiniert einen tragflügelförmigen Darrieus-Rotor mit einem tonnenförmigen Savonius-Rotor. Der Darrieus-Rotor nutzt das Tragflächenprinzip wie ein Flugzeug. Der Savonius-Rotor wird verwendet, um die Windkraftanlage in Schwung zu bringen, bis der Darrieus-Rotor wirksam wird.

Der erste Workshop beginnt am 30. Juli um 10 Uhr. Die darauf folgenden Treffen finden anschließend im 14-tägigen Rhythmus jeweils donnerstags um 10 Uhr im „Green FabLab“ statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ein Mund-Nasen-Schutz muss getragen werden. Geleitet werden die Workshops von Detlef Lau, Mitarbeiter des „Green FabLab“. Die Teilnehmer erarbeiten und diskutieren gemeinsam jeweils wichtige Fragestellungen rund um das Projekt wie zum Beispiel die Installation einer Bremse zur Vermeidung von Sturmschäden bei einer Windkraftanlage im Betrieb, den Bau eines ausreichend hohen Mastes, die Messwerterfassung für wissenschaftliche Erkenntnisse, die Sicherheitsaspekte und Risikoanalyse und die Beantragung des Genehmigungsverfahrens für eine Einzel-Windkraftanlage kleiner als zehn Meter.

Auch wird der Frage nachgegangen, wie mit der gewonnenen Energie der Kleinwindkraftanlage umgegangen werden soll. Möglich sind die direkte Nutzung oder die Speicherung in Batterien.

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