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Kamp-Lintfort: Erstes Konzert nach langer Kulturpause mit Brahm und Co.

Musik in Hoerstgen : Erstes Konzert nach langer Kulturpause mit Brahms und Co.

Die Moerser Violinistin Natascha Lenhartz und Lucius Rühl, beide studierten unter anderem an der Folkwang-Hochschule in Essen, interpretieren im Gemeindesaal der Freien evangelischen Gemeinde Werke von Brahms, den Schumanns und Amanda Maier.

Mit romantischer Seele waren sich Clara und Robert Schumann, Johannes Brahms und die Schwedin Amanda Maier musikalisch verbunden und auch im Leben nah. Sie schätzten ihre Kunst, führten gegenseitig ihre Werke auf und besuchten sich. Nach einer langen Kulturpause kommen die Werke Brahms, Schuhmanns und Maiers am Samstag, 3. Juli, 20 Uhr, in der Freien evangelischen Gemeinde Hoerstgen, Molkereistraße 18 zur Aufführung. Die Werke werden interpretiert von der Moerser Violinistin Natascha Lenhartz und Lucius Rühl, beide studierten unter anderem an der Folkwang-Hochschule in Essen und sind Musikfreunden in der Region keine Unbekannten. Mit Violine und Klavier sollen die Zuhörer den Geist entdecken, der den drei Freunden auch damals gemeinsam war. In dem 60-minütigen Konzert kommt die h-moll-Sonate der Geigerin Amanda Maier zum Vortrag. Sie ist ein wahrer Ohrenschmaus, und wurde auch von Brahms sehr geschätzt, teilen die Veranstalter mit.

Ein musikalischer Gruß Clara Schumanns an den Geiger Joseph Joachim erklingt mit zwei Romanzen. Den Höhepunkt des Abends bildet jedoch die erste Violinsonate von Johannes Brahms, die dem mit dichterischem Talent begabten und früh gestorbenen letzten Sohn von Clara und Robert Schumann, Felix, gewidmet ist. Das Konzert wird unter den gültigen Coronabedingungen durchgeführt. Der Gemeindesaal an der Molkereistraße verfügt über eine Lüftungsanlage. Während des Konzertes ist eine Maske zu tragen.

Eintrittskarten für Genesene, Geimpfte oder Ggetestete gibt es ausschließlich an der Abendkasse zum Preis von 15 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.