Kamp-Lintfort: Die nächste Landpartie führt nach Hoerstgen.

Freizeit in Kamp-Lintfort : Die nächste Landpartie führt nach Hoerstgen

Die Freien Radler Niederrhein bieten am Freitag, 9. August, eine Landpartie zu reizvollen Zielen innerhalb Kamp-Lintforts an. Dieses Mal führt die Tour nach Hoerstgen. Erste Station ist der 17.000 Quadratmeter große Garten von Sylvia und Armin Joos.

Mit einer Erfrischung und einem kleinen Imbiss werden dort die Radler empfangen und können einen ersten Eindruck von der Blütenpracht und Pflanzenvielfalt gewinnen. Im Anschluss berichtet Sylvia Joos während einer Gartenführung über die Entstehung, das Gestaltungskonzept und den ökologischen Schwerpunkt des Gartens. Gerne wird Armin Joos auch seine Bienenvölker vorstellen, die im Gartenreich beheimatet sind. Die zweite Station ist die Evangelische Kirche in Hoerstgen. In der Kirche werden Pastor Stefan Maser und Organistin Annette Lubenow die Radler empfangen. Maser wird über die Geschichte der Kirche, die eng mit der Geschichte des Dorfes verknüpft ist, erzählen. Warum die Kirche inmitten eines katholischen Umfeldes eine evangelische Kirche wurde und dass es sogar früher eine jüdische Gemeinde in Hoerstgen gab erfahren die Radler aus erster Hand. Annette Lubenow wird die Geschichte der Weidtmann-Orgel vorstellen und gibt eine musikalische Kostprobe. Die Barockorgel aus dem Jahr 1731 ist die einzige Weidtmann-Orgel im Originalzustand in ganz Deutschland. Die Radtour, die von erfahrenen Radlern der Initiative „Freie Radler Niederrhein“ begleitet wird, ist etwa 20 Kilometer lang und wird zwischen drei und vier Stunden dauern. Gefahren wird in gemütlichem Tempo auf weitgehend verkehrsarmen, landschaftlich reizvollen Wegen. Starten wird die Tour um 15 Uhr auf dem Rathausvorplatz, der Teilnahmebetrag von zehn Euro ist vor Ort zu entrichten.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich beim Amt für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, Tel: 02842 912-452 oder stadtmarketing@kamp-lintfort.de . Die Teilnahme an der Radtour erfolgt auf eigene Gefahr.

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