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Kamp-Lintfort: CDU braucht Nachrücker für den Stadtrat

Politik in Kamp-Lintfort : CDU braucht Nachrücker für den Stadtrat

Knapp zweieinhalb Wochen nach der Kommunalwahl am 13. September dreht sich das Personalkarussell in der CDU-Fraktion in Kamp-Lintfort. Wie Simon Lisken, Vorsitzender von Fraktion und Stadtverband, auf RP-Anfrage bestätigte, wird ein Mitglied, das auf der CDU-Liste steht, auf sein Mandat im neuen Stadtrat verzichten.

Auch die Nachrückerin wolle das Mandat nicht annehmen, teilte Lisken mit. Es wird nun Dietmar Fischer (Notar), der auf Platz 11 der Liste steht, in den neuen Stadtrat einziehen. Die CDU hatte am 13. September eine große Niederlage eingefahren und musste Federn lassen. Sie blieb zwar mit 20,1 Prozent der abgegebenen Stimmen weiterhin zweitstärkste Kraft im Kamp-Lintforter Stadtrat, verlor aber etwa 4,6 Prozentpunkte im Vergleich zur Kommunalwahl 2014. Der CDU gelang es außerdem nicht, Direktmandate zu holen. Die Enttäuschung war entsprechend groß. Wie Simon Lisken mitteilte, wird sich die neue Fraktion am nächsten Dienstag zum ersten Mal treffen und miteinander ins Gespräch kommen. Die CDU wird mit neun Sitzen im neuen Stadtrat vertreten sein. Konstituierende Sitzung ist am 3. November.

(aka)