Kiesabbau am Niederrhein Bürger-Info nach Kies-Treffen mit Ministerin

Kamp-Lintfort · Die Bürgermeister von Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg und Alpen informieren am 7. Dezember auf Einladung des Landtagsabgeordneten René Schneider über das Gespräch mit Wirtschaftsministerin Mona Neubaur in Sachen Kiesabbau. Die Veranstaltung findet um 19.30 Uhr in der Mensa der Unesco-Gesamtschule statt.

Der Niederrhein blickt gespannt auf das Gespräch mit Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Die Hoffnung vieler ist, dass sie dem Regionalverband Ruhr als Regionalplanungsbehörde empfehlen wird, die Rohstoffgewinnung in einem sachlichen Teilplan auszulagern.

Der Niederrhein blickt gespannt auf das Gespräch mit Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Die Hoffnung vieler ist, dass sie dem Regionalverband Ruhr als Regionalplanungsbehörde empfehlen wird, die Rohstoffgewinnung in einem sachlichen Teilplan auszulagern.

Foto: Armin Fischer (arfi)

Im Anschluss an das Treffen einer Delegation vom Niederrhein mit Wirtschaftsministerin Mona Neubaur im Düsseldorfer Landtag findet auf Einladung des Landtagsabgeordneten René Schneider am Mittwoch, 7. Dezember, ab 19.30 Uhr in der Mensa der Gesamtschule Kamp-Lintfort (Moerser Straße 167) eine offene Infoveranstaltung statt, bei der Teilnehmer der Runde von ihren Eindrücken berichten werden. Aus erster Hand sollen dann alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitglieder der Bürgerinitiativen erfahren, was Neubaur zur aktuellen Kies-Diskussion gesagt hat. „Mir war es wichtig, Transparenz herzustellen und zeitnah die Neuigkeiten des Gesprächs an alle Interessierten weiterzuleiten“, erklärte Schneider seine Initiative. Da er selbst nicht zu dem Gespräch in Düsseldorf eingeladen worden sei, werden die vier Bürgermeister Christoph Landscheidt, Ralf Köpke, Dietmar Heyde und Thomas Ahls die wichtigsten Erkenntnisse weitergeben können. „Alle vier haben bereits zugesagt. Damit ist eine Überparteilichkeit hergestellt, die beim Kampf gegen den Kies-Raubbau am Niederrhein wichtig ist“, so Schneider. Gespannt sei man vor allem darauf, ob die NRW-Wirtschaftsministerin dem Regionalverband Ruhr als Regionalplanungsbehörde empfehlen werde, die Rohstoffgewinnung in einem sachlichen Teilplan auszulagern. Dadurch könnte die Festlegung von Abbauflächen für Kies und Sand so lange ausgesetzt werden, bis neue gesetzliche Regelungen sowie ein Ausstiegsszenario vorliegen.

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