Jobperspektiven für Hochschüler Studenten treffen Unternehmer zum Speeddating

Kamp-Lintfort/Kleve · Die Resonanz von Unternehmern und Studenten auf das Speeddating der Hochschule Rhein-Waal war groß. Warum so mancher Unternehmer die Studenten am liebsten vom Fleck weg engagiert hätten.

 Das Speeddating stieß auf große Resonanz.

Das Speeddating stieß auf große Resonanz.

Foto: Hochschule Rhein-Waal

130 Gespräche zwischen Studierenden und 25 Unternehmen der Region haben an zwei Tagen virtuell vor Ort auf dem Campus der Hochschule Rhein-Waal in Kleve stattgefunden. Studierende konnten sich mit Unternehmensvertretern in lockerer Umgebung und Atmosphäre über Praktika, Abschlussarbeiten oder den Berufseinstieg austauschen.

Nach zwei pandemiebedingten, virtuellen Jahren des Speed Datings begrüßte Julia Nepicks, Geschäftsführerin des Fördervereins Hochschule Rhein-Waal, dass in diesem Jahr wieder die Möglichkeit des persönlichen Kennenlernens bestand.

„Für uns als Förderverein, der vor allem von der regionalen Wirtschaft getragen wird und sich auch als Freundesnetzwerk von Unternehmen versteht, ist der Fachkräftemangel offensichtlich“, führte Nepicks aus. Dies habe sich insbesondere an dem großen Interesse der Unternehmen und den diesjährigen Rekordanmeldezahlen gezeigt. Umso mehr freue es sie, dass sie bereits kurz nach der Veranstaltung von erfolgreichen Vermittlungen berichten konnte, ein Unternehmer habe ihr im Anschluss erzählt, „dass er sich einen der Studenten am liebsten direkt auf dem Parkplatz schnappen würde“. Auch den Studierenden habe die entspannte Atmosphäre gefallen, wodurch sie sich nicht wie in einem klassischen Bewerbungsgespräch gefühlt hätten. Mit einem Appell richtete sich Oliver Locker-Grütjen, Präsident der Hochschule RheinWaal, an die Studierenden: „Nutzen Sie die Möglichkeit, sich mit Unternehmen der Region für Ihre berufliche Zukunft am Niederrhein auszutauschen.“

Er freue sich, „dass wir als Hochschule die Basis für diesen Austausch bieten können.“ Die Veranstaltung war besonders bei internationalen Studierenden beliebt. Dies zeigte sich auch bei der großen Nutzungs des Beratungsangebots von Probat, ein Unternehmen aus Emmerich, bei dem die Lebensläufe der Studierenden auf deutsche Standards untersucht wurden.

Julia Nepicks bedankte sich bei den regionalen Unternehmen die solche Formate möglich machen würden und versprach, dass der Förderverein auch in Zukunft Studierende und Unternehmen dabei unterstützt.

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