Kultur in Kamp-Lintfort Ausstellung im Gewölbekeller knackt Besuchermarke

Kamp-Lintfort · Großformatige Fotoarbeiten von Sven Fennema sind unter dem Titel „Vergessene Pracht. Lost Places in Europa“ im Gewölbekeller Kamp zu sehen. Nun meldet das Kloster Kamp einen Besucherrekord. Was das Besondere an der Ausstellung ist.

Sven Fennema vor einem seiner Bilder.

Sven Fennema vor einem seiner Bilder.

Foto: Norbert Prümen

Die aktuelle Ausstellung im Gewölbekeller des Geistlichen und Kulturellen Zentrums übertrifft alle Erwartungen. „Vergessene Pracht. Lost Places in Europa“ zeigt großformatige Fotoarbeiten von Sven Fennema. Die Werke des viel gereisten Fotokünstlers füllen bereits mehrere erfolgreiche Bildbände. Binnen weniger Wochen knackte Fennemas am Wochenende nun die Marke von 1500 Besuchern, teilte Peter Hahnen, Leiter des Zentrums und Kurator der Ausstellung mit.

„Der Blick auf die grenzüberschreitend aufgestöberten alten Schätze der Architektur ist mehr als ein Augenschmaus: Er führt unseren Gästen auch Vergänglichkeit vor Augen und regt zum Nachdenken an“, so Hahnen. „Wie gehen wir mit Vergangenem um? Was bleibt von dem, was wir heute für kostbar halten und was tun wir für dessen Erhalt? Nicht zuletzt: Ist das Gezeigte nicht auch ein Spiegel unserer eigenen Eitelkeit? Schön, dass das ankommt.“

Öffnungszeiten des Gewölbes unter dem historischen Rokokosaal: dienstags bis samstags 14-17 Uhr, sonntags 11-17 Uhr. Am Eingang wird um eine Spende für die Arbeit des Geistlichen und Kulturellen Zentrums gebeten.

(pogo)
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