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Kamp-Lintfort: An der Konradstraße brummt der Bau

Bauen in Kamp-Lintfort : An der Konradstraße brummt der Bau

Bereits 14 von 38 Gebäuden befinden sich im neuen Wohngebiet im Bau. Die Grundstücke für Einfamilienhäuser sind mit mehr als 400 Quadratmetern großzügig bemessen. Die Neubauten entstehen auf zwei ehemaligen Bolzplätzen.

Im Herbst 2019 lag das Gelände zwischen der Konradstraße, dem Parkplatz des Panoramabads Pappelsee und der Feuerwache noch brach. Jetzt stehen im neuen Wohngebiet „Am Wandelweg“ 14 Häuser kurz vor der Fertigstellung. Und Fundamente für weitere sind bereits vorbereitet. Insgesamt werden dort 33 Einfamilienhäuser sowie fünf Mehrfamilienhäuser gebaut.

„Kamp-Lintfort ist für junge Familien äußerst attraktiv“, sagt Bürgermeister Christoph Landscheidt. „Alle Baugrundstücke für Einfamilienhäuser sind innerhalb kürzester Zeit verkauft, so auch in diesem neuen Wohngebiet. Auf der Interessenliste hatten sich bei Verkaufsstart fast 300 Interessenten eingetragen. Für die enorme Nachfrage haben sicherlich auch unsere Nachlässe auf die Grundstückspreise für Familien mit Kindern und der Verzicht auf Kitagebühren für Kinder ab drei Jahren beigetragen.

Von den 33 Grundstücken für Einfamilienhäusern sind bereits 32 verkauft. Ein Grundstücksverkauf steht kurz vor der Beurkundung. Die Grundstücke sind zwischen 430 und 780 Quadratmeter groß, also größer als in vielen anderen Neubaugebieten. Der Preis liegt bei 260 Euro pro Quadratmeter, zu den 6,5 Prozent Grunderwerbssteuer sowie rund 1,5 Prozent Notargebühr hinzuzurechnen sind. Abzuziehen ist der Nachlass für Kinder. Absolut zahlten die Käufer damit zwischen 110.000 und gut 200.000 Euro für die Grundstücke.

Von den fünf Grundstücken für Mehrfamilienhäuser ist zurzeit eines verkauft. Bei den anderen vier soll es konkrete Vertragsverhandlungen mit Investoren gegeben. Die Grundstücke für die Mehrfamilienhäuser umfassen zwischen 1410 und 1580 Quadratmeter. Der Preis beträgt 280 Euro pro Quadratmeter. Die Grundstücke liegen zwischen Konradstraße, Bertastraße und dem neuen Ligusterweg, mit dem das Wohngebiet im östlichen Teil erschlossen wird, also zum heutigen Holunderweg und zur Christuskirche hin. In einem der Mehrfamilienhäuser sollen mit sozialem Wohnungsbau bis zu 18 geförderte Wohnungen entstehen.

Insgesamt umfasst das Wohngebiet „Am Wandelweg“ 33.000 Quadratmeter. Im westlichen Teil, also zur Feuerwache hin, ist es durch den neuen Schlehenweg zu erreichen. Für das Wohngebiet liegt ein Gestaltungshandbuch vor. In diesem Buch sind zum Beispiel mindestens drei Meter Vorgarten vorgeschrieben. Die Gebäude können rot verklinkert oder weiß verputzt sein. Die Beheizungsart ist den jeweiligen Bauherren freigestellt. Die Mehrfamilienwohnhäuser dürfen drei Geschosse haben, zu denen ein Pultgeschoss kommen kann.

Die weiteren Einfamilienhäuser am Ligusterweg sind zweigeschossig mit einem Flachdach oder einem abgeflachten Dach, das bis zu 22 Prozent geneigt sein darf. Am Schlehenweg entstehen zur Konradstraße und zur Feuerwache hin eineinhalbgeschossige Einfamilienhäuser. Am Schlehenweg zur Bertastraße und zur Großen Goorley hin werden Bungalows gebaut, die ein Flachdach haben oder ein abgeflachtes Dach.

Die meisten Häuser dürften 2020 und 2021 gebaut werden. Auch 2022 könnten noch einige entstehen. Dann sollten alle Grundstücke bebaut sein, weil die Regelung gilt, spätestens drei Jahre nach der notariellen Beurkundung die Häuser fertigzustellen.