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Guter Start für die Kamp-Lintforter Engagementbörse

Ehrenamt in Kamp-Lintfort : Guter Start für die Engagementbörse

Die Freiwilligenagentur Kali Aktiv lud zur ersten Engagementbörse ein.

Bereits vorab war das Interesse an der ersten Engagementbörse in Kamp-Lintfort überdurchschnittlich groß, wie die Anmeldungen bei der Freiwilligenagentur Kali Aktiv zeigten. Der Prinzenplatz füllte sich am Donnerstag mit über 20 Vereinen, Organisationen und Interessengruppen, die auf ihre Angebote und Tätigkeiten hinwiesen. Mit dabei die Unesco-Schule. „Wir machen Werbung für das Ehrenamt und wollen Menschen ansprechen, sich bei uns einzubringen“, so Robert Elsemann, Koordinator Ganztag, und Sabine Kliemann, Didaktische Leiterin. In verschiedenen schulischen Bereichen wie Sport am Nachmittag, Deutschförderung, Betreuung von Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten oder im Bereich Handarbeit engagieren sich seit Jahren Ehrenamtliche. „Die Erfahrung in den Arbeitsgemeinschaften ist auf beiden Seiten positiv, weil unsere Schule ein Ort der Begegnung für Jung und Alt geworden ist. Die Jugendlichen würdigen den Ehrenamtlichen als ihr Vorbild“, so das Fazit der beiden Pädagogen.

Ähnlich positiv die Erfahrung, die die Akteure vom Kali-Geisbruchtreff machen. Die Ehrenamtlichen helfen Senioren, sich in der Welt von Laptop, Handy und Co. zurechtzufinden und geben von ihrer digitalen Erfahrung ab. „Unsere Treffen werden sehr gut im Bonhoeffer-Haus besucht“, sagte Rolf Mohr, der mit seinen Mitstreitern auf das Angebot aufmerksam macht. Mit Erfolg, wie an den Reaktionen von den Besuchern zu merken war. „Gute Sache. Man sieht, was es überhaupt alles gibt“, sagte Judith Bieker, die mit Familie den Prinzenplatz ansteuerte. Unterstützung und Pflegestellen wie Ausschlafstellen für kastrierte Katzen suchte Angelika Jäger vom Tierschutzverein.

Für die Leiterin der Freiwilligenagentur Kali Aktiv, Anke Stark, war es ein erster gelungener gemeinsamer Auftritt, um sich über ehrenamtliche Arbeit zu informieren oder aber sich für das Ehrenamt bei der Agentur registrieren zu lassen. „Es gibt ganz viele Menschen, die möchten sich engagieren, wollen mitgestalten oder anderen helfen. Auf der Engagementbörse haben sie den direkten Kontakt“, so Barbara Drese, stellvertretende Bürgermeisterin, zum Auftakt. Auf schöne Vermittlungserfolge wies Anke Stark nochmals hin. Zwei Schülerinnen engagieren sich regelmäßig bei der Flüchtlingshilfe und werden dafür sogar jetzt ausgezeichnet.