Kamp-Lintfort: Grafschaft Moers wird nicht am Tor Ost bauen

Kamp-Lintfort: Grafschaft Moers wird nicht am Tor Ost bauen

Die Grafschaft Moers, ein Wohnungsbauunternehmen mit Sitz in Kamp-Lintfort, wird nicht am Tor Ost neu bauen. Wie die Verwaltung gestern im Sozialausschuss mitteilte, habe sich das Unternehmen aus Wirtschaftlichkeitsgründen dazu entschieden, das angebotene städtische Grundstück an der nördlichen Seite der Moerser Straße zwischen Nimmendohr- und Rheinstraße nicht für eine Bebauung in Anspruch zu nehmen.

Die Stadt Kamp-Lintfort hätte auf der rund 7000 Quadratmeter großen Fläche gerne den öffentlich geförderten Wohnungsbau zusammen mit der Grafschaft Moers forciert. Wie aus der Vorlage zum Sozialausschuss hervorgeht, hat die Grafschaft aber zum Ausdruck gebracht, Sozialwohnungen auf eigenen Grundstücken verwirklichen zu wollen - so zum Beispiel im Bereich der Katten- und Jahnstraße. Es bestehe die Absicht, dort 42 öffentlich geförderte Wohnungen zu errichten.

Die Stadtverwaltung hat in Reaktion auf die veränderte Haltung der Grafschaft Moers, also nicht am Tor Ost zu bauen, Interessensabfragen für das 7000 Quadratmeter große Grundstück bei anderen Wohnungsbauunternehmen durchgeführt. Ein Unternehmer aus Goch sei bereit, dort 52 Wohnungen zu errichten, von denen 38 sozial geförderte sein sollen.

(aka)