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Gesichtsmasken in Kamp-Lintfort: Helfer testen 3D-Fertigung

Hilfsaktion in Kamp-Lintfort : Gesichtsmasken: Helfer testen 3D-Fertigung

Berufskolleg für Technik und Hochschule Rhein-Waal wollen in der Corona-Krise helfen. Post in den sozialen Medien löst große Nachfrage aus.

Mit diesem Ansturm hätten Norbert Thiele und seine Kollegen vom Berufskolleg für Technik nach ihrem Facebook-Post nie gerechnet: Am Montag berichteten sie in den sozialen Medien, dass das SchoolFabLab@BC Moers in Zusammenarbeit mit dem FabLab der Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort Kopfbänder für Gesichtsvisiere an seinen 3D-Druckern fertigt, die zurzeit am St.-Bernhard-Hospital getestet würden. „Wir wollten gerne helfen, weil wir die Maschinen haben, und haben deshalb am Freitag mit der Hochschule Kontakt aufgenommen“, berichtet Norbert Thiele. „Und jetzt melden sich immer mehr Arztpraxen. Es gibt so viele Nachfragen nach Gesichtsmasken. Das stellt uns vor große Probleme, dies zu koordinieren. Wir müssen jetzt klären, wie wir damit umgehen, denn wir sind ja kein Unternehmen“, erklärt Thiele das Dilemma. 200 Kopfbänder, die für die Masken benötigt werden, seien am Wochenende gedruckt worden und werden jetzt im Krankenhaus getestet. In der Testphase soll jetzt auch noch eine weitere Fertigungsart in die Erprobung gehen: Ziel sei, die Fertigung durch Laser-Cutter zu beschleunigen.  Die Hochschule Rhein-Waal, die mit ihrem FabLab beteiligt ist, wird sich voraussichtlich am Mittwoch zum Thema äußern.

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